Ausschuss gibt 2,67 Millionen Euro für Penningrode/Ovelgönne frei

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Werne. Die Pläne zur Umgestaltung der Penningrode, Ovelgönne und Selmer Landstraße haben die nächste wichtige Hürde genommen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung hat in seiner jüngsten Sitzung die Stadtverwaltung beauftragt, 2,67 Millionen Euro bei der Aufstellung des Haushaltes für das Jahr 2025 zu berücksichtigen.

In Bürgerinformationen und Ausschusssitzungen wurde der aktuelle Stand der Planungen zur
Umgestaltung der K8 und K19 durch das Ing.-Büro Fischer-Teamplan aus Dortmund
vorgestellt sowie durch Vertreter des Kreises Unna kommentiert und erläutert. Die Fraktionen
teilten Anmerkungen, Änderungswünsche und Fragen mit, die an den Kreis Unna in seiner Rolle als Straßenbaulastträger weitergeleitet wurden.

Ausschussvorsitzende und CDU-Ratsfrau Uta Leisentritt bemängelte, dass in den Planungen „ein Jahr lang nichts passiert“ sei. Sie erntete prompt energischen Widerspruch von Jürgen Busch, Sachgebietsleiter Unterhaltung und Neubau von Verkehrsflächen beim Kreis Unna: „Das stimmt nicht, wir haben Anregungen in die Pläne eingearbeitet. Von ‚Friss oder stirb‘ kann keine Rede sein.“ Gleichzeitig wären mehr gewünschte Parkflächen nicht umsetzbar. Da die Abbindung des Fürstenhofs abgelehnt werde, sei eine neue Planung des Knotenpunktes notwendig, so Busch weiter.

Im Zuge der Umgestaltung der 2,7 Kilometer langen Strecke soll die Ortsdurchfahrt unter dem Ziel des Mobilitätswandels neu geordnet werden. Dabei wurden Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Begrünung, Baumerhaltung, Versorgungsleitungen etc. berücksichtigt.

„Die Gesamtkosten der Maßnahme werden momentan auf 7,91 Millionen Euro geschätzt. Durch die
Stadt Werne sind davon 2,67 Millionen zu tragen. Auf der Grundlage einer vorherigen ersten
Kostenschätzung wurden 800.000 Euro berücksichtigt. Dieser Ansatz muss nun um 1,87 Millionen Euro erhöht werden. Die Höhe der zu erhebenden Anliegerbeiträge wird gegenwärtig ermittelt und
ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bezifferbar“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Dr. Tobias Gehrke, Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW), ergänzte: „Das wird derzeit juristisch geprüft.“

Dass die Investition ins Straßennetz nun auf dem Weg gebracht wurde, heißt nicht, dass nun alles in Stein gemeißelt ist. „Wir sind immer noch in der Vorplanung“, so Jürgen Busch abschließend.

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