Karsten Wette und Olaf Steinweg neue Vorsitzende der BIN

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Werne. Die Bürgerinitiative Industriegebiet Nordlippestraße e.V. (BIN) hat in ihrer Jahreshauptversammlung am 24. Mai 2024 in der Gaststätte Haus Havers mit Karsten Wette (1. Vorsitzender) und Olaf Steinweg (2. Vorsitzender) eine neue Vorstandsspitze gewählt.

Zum neuen Kassenwart bestimmten die 30 Teilnehmenden Christian Huppert, zum Kassenprüfer Andreas Drohmann. Beisitzer sind künftig Gaby Angenendt und David Storksberger. Beisitzerin Beate Zinke und Kassenprüferin Maria Peters behalten ihre Ämter als Teil des Vorstands.

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Zunächst hatte der bisherige Vorsitzende Werner Thiemann seinen Jahresbericht vorgelegt und mitgeteilt, dass die Zahl der Mitglieder auf nunmehr 88 angewachsen sei.

Thiemann, der sein Amt als Vorsitzender nach zwei Jahren zur Verfügung stellte, berichtete in einer Präsentation von den zahlreichen Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins. Dazu zählen beispielsweise die Baumpflanzaktionen, die Teilnahme an diversen Ausschuss- und Ratssitzungen, der Einsatz bezüglich des neuen Umspannwerkes sowie Arbeit an einem Nachverdichtungskonzept für die heimische Wirtschaft.

Gerade die Abwehrhaltung der lokalen Politik zum letztgenannten Thema zeige deutlich, so Thiemann, dass es in diesen Zeiten wichtiger denn je sei, sich für das Klima und die Demokratie in einzusetzen. Dies bestätigten auch die stetigen Vereinseintritte, zeigte sich der scheidende Vorsitzende überzeugt.

Nach dem Geschäfts- und Kassenberichten sowie der Entlastung des Vorstands folgten die Wahlen. Im Anschluss verabschiedeten die neuen Vorsitzenden Karsten Wette und Olaf Steinweg die bisherigen Vorstandsmitglieder Dorothee und Werner Thiemann, Gabi Peisker sowie Martin Schwert und gaben dann einen Ausblick auf die Themen und Aktivitäten 2024/2025.

Neben dem Schutz und Erhalt des Gebietes Nordlippestraße als Frischluftschneise und Naherholungsgebiet seien die Weiterführung der Baumpflanzaktionen, das Durchsetzen des einstufigen Wahlverfahrens bei Bürgerentscheiden in der Stadt Werne sowie die Fortführung der Arbeit an einem Nachverdichtungskonzept für die Stadt Werne und ihrer Gewerbe- und Industriegebiete.

Abschließend wurde noch darauf hingewiesen, dass die BIN Teil des neu formierten Klimanetzwerkes in Werne ist. Durch eine Vernetzung diverser Gruppen und Verbände in der Stadt Werne wird die Reichweite an Informationen vergrößert. Auf dem Bauern- und Handwerkermarkt im September wolle man an einem gemeinsamen Infostand des Klimanetzwerks die Bürger/innen mit weiteren Details versorgen.

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