Lichterfahrt 2024: Erste Informationen zur Tour durch Stockum und Werne

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Werne. Die Lichterfahrten kurz vor Weihnachten gehen in eine neue Runde. Auch Landwirte aus Werne und Umgebung haben wieder eine der beliebten Touren mit beleuchteten Landmaschinen geplant. Die Fahrt in Form einer Demonstration soll am Samstag, 21. Dezember, gegen 17 Uhr in Stockum am Hof Rasche starten.

Die Fahrzeuge werden dann vom Kreisverkehr am Stockumer Hof in Richtung Stockum rollen. Insgesamt ist die Route mit 18 Kilometern kürzer als in den Vorjahren, wie Ferdinand Schulze Froning auf Anfrage mitgeteilt hat. „In Wohngebieten, in denen keine Menschen gestanden haben, fahren wir nicht vorbei“, erklärt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsverbands Werne.

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Auf der anderen Seite wird der Tross mit bisher geschätzten rund 50 Treckern an einigen Einrichtungen ganz gezielt vorbei rollen. „Wir haben geplant, dass wir auf jeden Fall an den Seniorenheimen vorbeikommen, denn den Menschen ist es meist gar nicht möglich, anderswo hinzukommen“, kündigt der 33-jährige Landwirt vor der Tour unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ an.

Altenheime im Fokus

Von Stockum aus soll der Weg der rollenden Demonstration, mit der die Bauern auf ihre Existenzängste aufmerksam machen, in Werne zunächst über die Stockumer Straße führen. Über den Ostring, vorbei am Bonhoeffer-Zentrum, rollt der Lichterzug dann unter anderem über den Grote-Dahl-Weg, Dornberg, Horster Straße, Goerdeler Straße, Alte Münsterstraße, Wienbrede und Lippestraße langsam in Richtung Innenstadt.

Zu den Forderungen der Landwirte gehört seit Jahren ein Bürokratieentlastungsgesetz. Bei der rollenden Demonstration wird aber auch auf andere Ärgernisse aufmerksam gemacht. Archiv-Foto: Volkmer

Wie gewohnt werden die Trecker am Markt vorbeifahren. Nach der Durchfahrt der Innenstadt geht es unter anderem am Altenheimen St. Katharina vorbei. Außerdem rollen die illuminierten Trecker zudem über die Berliner Straße, Ovelgönne, Fürstenhof, Lütkeheide und Capeller Straße zum Ziel am Fronigholz. „Wenn wir mit einer Geschwindigkeit von etwa sechs Stundenkilometern unterwegs sind, werden wir rund drei Stunden unterwegs sein“, schätzt Ferdinand Schulze Froning.

Zu den Forderungen der Landwirte gehört seit Jahren beispielsweise ein echtes Bürokratieentlastungsgesetz. „Die derzeitige Regierung hat 17 Vorgaben für die Landwirtschaft abgeschafft und ganze 174 geschaffen. Die Sache mit dem Bürokratieabbau hat also nicht geklappt“, erklärt der Organisator einen der Gründe, warum die Demonstration auch in diesem Jahr wieder stattfindet.

Zeitabgaben, wann die Trecker in etwa an den unterschiedlichen Orten eintreffen werden, möchten die Landwirte wie im Vorjahr rechtzeitig vor der Fahrt veröffentlichen. Diese Informationen finden Sie dann auch bei WERNEplus. Den aktuellen Stand der geplanten Route finden Sie hier: www.landwirtschaft-live.net/werne

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