Dienstag, Februar 3, 2026

Präsentation im Museum gibt Einblick in Arbeit des Jugendamtes

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Werne. Jugendpfleger Jens Viandante kümmert sich bei der Stadt um zahlreiche Projekte, die das Leben in Werne für Kinder und Jugendliche attraktiver und noch lebenswerter machen sollen. Damit diese Angebote auch möglichst passgenau auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind, bemüht er sich um stetigen Austausch mit jungen Menschen.

Eine Präsentation im Stadtmuseum Werne gibt nun unter dem Titel „Kinder- und Jugendbeteiligung in Werne“ einen Einblick in die Prozesse, mit denen Jugendamt und junge Werner/innen miteinander in Dialog treten und lädt zugleich zum Mitmachen ein. Wie ist der neue Bikepark entstanden? Was hatte es mit der Projektwoche „Now and Then“ auf sich und welche Ergebnisse gab es aus den Befragungen junger Menschen zu ihren Wünschen und Erwartungen an die städtische Jugendarbeit?

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Auf all diese Fragen soll die neue Präsentation im Sonderausstellungsbereich des Stadtmuseums eine Antwort geben. Und nicht nur das: „Natürlich ist diese Präsentation für uns auch wieder eine Chance, mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. Wir zeigen nicht nur, was wir schon gemacht haben, wir wollen darüber auch ins Gespräch kommen, weiteren Input einsammeln und unsere Arbeit noch transparenter machen“, erläutert Jens Viandante die Intention hinter der Präsentation. „Und wir können damit auch allen anderen Werner/innen an einem öffentlichen Ort ganz bildlich zeigen, was für uns Partizipation eigentlich heißt.“

So zeigt die Schau weniger graue Theorie als vielmehr die in den Projekten entstandenen Kunstwerke, Podcasts, Playlists und die gesammelten Wünsche und Forderungen, alles verbunden mit dem Angebot, selbst Hand anzulegen und sich einzubringen. Für die kleinsten Besucher/innen gibt es sogar einen Basteltisch, um direkt etwas beisteuern zu können. Dadurch zeigt die Präsentation auch die enorme Vielfalt der Angebote für Kinder und Jugendliche. Eingehen werden sowohl die gezeigten Ergebnisse als auch das neue Material, das hoffentlich im Museum zusammengetragen wird in die Entwicklung des neuen Kinder- und Jugendförderplan 2025.

„Für uns als Museum ist das natürlich etwas Neues“, meint Museumsleiter Flemming N. Feß. „So eine Präsentation ist ja keine klassische Museumsausstellung. Aber es ist eben auch eine Chance, das Museum auch für andere Gruppen zu öffnen. Wir wollen schließlich ein Haus für alle Wernerinnen und Werner sein. Und wer weiß, vielleicht gewinnen wir dadurch ja auch ein ganz neues Museumspublikum dazu?“

Wer also eine Antwort auf die Frage haben möchte, was Werne eigentlich so für junge
Menschen tut oder wer nun neugierig geworden ist, was die Kinder und Jugendlichen während der Projektwoche „Now and Then“ an Kunst und Medieninhalten produziert haben und besonders wer selber Lust hat, sich in diesem Feld zu engagieren und mitzureden, ist in den kommenden Wochen im Stadtmuseum also genau richtig. Die Präsentation ist ab sofort und bis zum 6. Oktober zu erleben.

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