Mittwoch, Februar 25, 2026

Mehr Sicherheit für Radfahrer: UWW und Stadt mit plakativer Aktion

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Werne. Die „Unabhängige Wählergemeinschaft Werne“ (UWW) hat einen ihren positiv beschiedenen Anträge nun in die Tat umgesetzt: Aufkleber auf städtischen Fahrzeugen werben für einen 1,5 Meter großen Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern.

„Der Radverkehr wird auch in Werne häufig auf der Fahrbahn geführt. Jeder sieht es, wenn Kinder zu ihren Schulen fahren, z.B. an der Penningrode. Die gemeinsame Nutzung des Verkehrsraums stellt aber auch erhöhte Anforderungen an die gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz im
Straßenverkehr“, argumentiert die UWW.

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Dazu gehöre insbesondere, dass Auto- und Lkw-Fahrer beim Überholen von Radfahrern einen ausreichenden Seitenabstand einhalten, da ein zu enges Überholen die Sicherheit von Radfahrenden gefährdet. Schon die durch das überholende Kfz entstehenden Veränderungen der Seitenwind- und Luftdrucksituation könnten zu Unfällen von Radfahrenden führen.

Vertreter/innen der Stadt und der UWW präsentieren die gemeinsame Aktion. Foto: Dr. Thomas Gremme (UWW)

Das enge Überholen von Radfahrenden führt einerseits zu Unfällen im Vorbeifahren. Andererseits werden durch zu enges Überholen Radfahrer an den rechten Straßenrand gedrängt. Als Folge fahren viele Radfahrende im Türöffnungsbereich parkender Autos und geben sich damit in eine akute Unfallgefahr. Außerdem sollten Radfahrende den äußerst rechten Fahrbahnbereich meiden, um Stürzen aufgrund von Unrat, Unebenheiten, Gullydeckeln oder hohen Bordsteinen vorzubeugen.

Damit diese Informationen möglichst viele Verkehrsteilnehmer erreichen, weist die UWW zusammen mit der Stadt Werne mit dieser plakativen Aktion auf den städtischen Fahrzeugen darauf hin. „So erreichen wir eine Kommunikation mit Autofahrenden im laufenden Verkehr. Dank an die Verwaltung der Stadt Werne, besonders Dirk Mahltig und Dr. Tobias Gehrke, die mit dieser Aktion unseren diesbezüglichen Antrag an den zuständigen Ausschuss erfüllen“, sagt UWW-Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Gremme.

Die Aufkleber mit einem Hinweis auf den Mindestabstand befinden sich nun auf dem Heck der städtischen Fahrzeuge.

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