Werne. Zwölf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werne besuchten am Sonntag, 15. September 2024, das Gelände des Forschungs- und Technologiezentrums Ladungssicherung Selm und nahmen dort an einem Fahrsicherheitstraining teil.
Ob schnelle Spurwechsel, plötzlich auftretende Hindernisse oder eine glatte Fahrbahn - Einsatzfahrten der Feuerwehr stellen außergewöhnliche Anforderungen an die Maschinisten. Vor allem bei schlechter Witterung besteht ein enormes Risiko im Straßenverkehr. Genau aus diesem Grund wurde bereits zum zweiten Mal in Folge ein Fahrsicherheitstraining für die Maschinisten seitens der Stadt Werne angeboten.
Optimales Bremsen in Notsituationen
Abgestimmt auf die spezifischen Fahrzeugtypen bekamen die Maschinisten zunächst eine kurze theoretische Einführung in die fahrtechnischen Grundlagen. Dann ging es für die Maschinisten los. Gefahrenbremsungen mit einem Einsatzleitwagen oder Mannschaftstransportfahrzeug bei 100 Stundenkilometer oder auch Gefahrenbremsungen mit einem Löschgruppenfahrzeug bei 70 Stundenkilometer musste jeder Teilnehmer einmal durchfahren.

Im Anschluss ging es darum, das Fahrzeugverhalten bei besonderen Fahrbahnzuständen zu verstehen. Diese Fahrbahnzustände wurden vor Ort durch bewässerte Gleitbeläge künstlich erzeugt und stellten eine wirkliche Herausforderung dar. Die Maschinisten trainierten unter anderem das optimale Bremsen in Notsituationen, das Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen sowie Kurvenfahrten auf rutschigem Untergrund.
Nach dem lehrreichen Tag erfolgte in einer Abschlussrunde die Nachbesprechung des Trainings. Lernziel sollte sein, die Maschinisten der Einsatzfahrzeuge bestmöglich auf das Erkennen von Gefahrensituationen vorzubereiten und mit dem richtigen Handeln diese Situation zu entschärfen. Alle Teilnehmer zeigten sich von dem Training begeistert und nahmen viele neue Erkenntnisse daraus mit.













