Theater AG des AFG präsentiert „Romeo und Julia“ auf unkonventionelle Weise

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Werne. Am 20. September brachte die Theater AG des Anne-Frank-Gymnasiums Werne ihr drittes und letztes Werk, den Shakespeare-Klassiker „Romeo und Julia“, vor rund 150 Zuschauenden in der gut gefüllten Mensa in einer außergewöhnlichen und humorvollen Interpretation auf die Bühne.

Unter der Leitung von Johannes Brysch inszenierte das Ensemble eine dramaturgische Komödie, in der sich die Proben eines Amateurtheaters mit einer Mordserie, die schließlich zu einem packenden Krimidrama führt, verbinden.

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Die Handlung dreht sich um eine ehrgeizige Bürgermeisterin, die die Kleinstadt Werne zu einem neuen Hollywood machen will. Das örtliche Amateurtheater wird beauftragt, „Romeo und Julia“ zu proben, doch die Proben laufen alles andere als geplant. Das Stück nimmt eine unerwartete Wendung, als während der Proben eine Darstellerin erstochen und eine andere vom „Balkon der Julia“ stürzt.

Nach einem langen Verhör wird die Bürgermeisterin zunächst verhaftet – der Verdacht des Mordes liegt nahe. Doch im dramatischen Finale stellt sich heraus, dass das Hausmeisterehepaar hinter den Ereignissen steckt. Ihre Motivation: Sie wollten ihre Mensa von jeglichem Hollywood-Trubel verschont wissen und wieder Ruhe im Schulalltag einkehren lassen.

Viel Lob erntete die Theater-AG des Anne-Frank-Gymnasiums nach der Aufführung von „Romeo und Julia“.

Die Aufführung überzeugte durch ihren originellen Mix aus klassischem Shakespeare und modernen Elementen, gewürzt mit einem Hauch von Krimi und viel schwarzem Humor. Besonders die ironischen Bezüge auf unsere Stadt Werne und das Theaterspiel selbst sorgten für viele Lacher im Publikum. Mit dieser kreativen Interpretation unterstrich die Theater AG erneut ihre Fähigkeit, bekannte Werke neu zu denken und das Publikum auf unerwartete Weise zu begeistern.

„Wir danken allen Mitwirkenden der Theater-AG für ihre leidenschaftliche Arbeit in den letzten drei Jahren und der Darbietung von drei humorvollen Stücken. Ein besonderer Dank geht an die Schülerinnen und Schüler der Theater AG, die zum letzten Mal auf der Bühne waren und sich nun ihrem Abi widmen können“, hieß es seitens der Schule.

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