Mittwoch, März 4, 2026

Empfang im Kolpingsaal: 788 Neuzugänge aus 50 Nationen

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Werne. Der Neubürgerempfang der Stadt Werne ist ein wichtiger Baustein der Willkommenskultur in der Lippestadt. Zudem lässt sich anhand der Zahlen an Neuzugängen aus unterschiedlichen Herkunftsländern auch eruieren, wie international und bunt die Stadt aufgestellt ist.

Erstmals seit längerer Zeit steht in dieser Statistik wieder die Zahl 50. Anders gesagt, sind in den vergangenen zwölf Monaten Neuzugänge aus 50 Nationen zur Bevölkerung in Werne dazu gekommen. Nur 2017 war der Wert mit 53 noch etwas größer.

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Die Liste der Herkunftsländer der nach Werne gezogenen Menschen reicht von Afghanistan über Honduras, bis hin zur Mongolei, Sri Lanka und Vietnam.

Rückgängig hingegen ist die Gesamtzahl. 788 Neubürger zählt die Statistik auf, in früheren Jahren lag diese Zahl bei deutlich über 900 Personen. Recht deutlich zurückgegangen ist dabei die Zahl der „neuen“ Familien, die im ausgewerteten Zeitraum lediglich bei 29 lag.

Zum Stehempfang im Kolpingsaal am Samstagvormittag, 29. März, hatte Organisatorin Stephanie Viefhues insgesamt 644 Einladungen verschickt. Die Resonanz der Vorjahre wurde – wohl nicht zuletzt wegen des sonnigen Wetters – nicht ganz erreicht.

Viele Gruppen und Institutionen stellten sich beim Empfang vor. Dazu gehörte auch das Team vom Eine-Welt-Laden. Foto: Volkmer

Neben einem Blumengruß gab es für alle, die der Einladung gefolgt waren, einen der beliebten Null-Euro-Souvenir-Scheine der Stadt. Die Erklärung dafür lieferte Bürgermeister Lothar Christ bei seiner Begrüßungsrede: „Auch in Werne müssen wir, wie in fast allen deutschen Städten, mit Finanzdruck leben. Und doch verfügen wir über eine solide Infrastruktur und solide aufgestellte Betriebe, die für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sorgen.“

Gut aufgestellt sei die Stadt zudem in den Bereichen Kultur, Bildung und Freizeit, so der Bürgermeister weiter. Viele der dafür verantwortlichen Institutionen stellten sich vor Ort vor. Magnetische Anziehungskraft erzeugte dabei für die kleinen Gäste der Besuch des Solepferdchens, dem Maskottchen des Solebades.

Bürgermeister Lothar Christ schlüpfte zum letzten Mal in die Rolle des Gastgebers bei dem Empfang. Foto: Volkmer

Bürgermeister Lothar Christ war zum letzten Mal Gastgeber bei dem Empfang. „Ich habe das immer gern gemacht und unsere Neubürger begrüßt“, sagte das Stadtoberhaupt und wies die Anwesenden darauf hin, dass auch einige der Kandidaten für seine Nachfolge vor Ort waren. „Kommen Sie mit allen ins Gespräch und gehen Sie im September wählen – das hat unsere Demokratie verdient.“

Weitere Motive vom Neubürgerempfang der Stadt Werne gibt es in unserer Galerie.

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