Montag, März 30, 2026

GSC-„Ohrwürmer“ servieren musikalisches 15-Gänge-Menü

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Werne. Der Chor der 5. Jahrgangstufe, die „Ohrwürmer“, tischte der vollen Aula im Gymnasium St. Christophorus ein musikalisches Diner auf.

Zu Klängen des „Pachelbel-Kanons“, dargeboten von Eva Koschmieder (EF) an der Geige und Musiklehrer Andreas Lüning am Klavier, wurden die Gäste zu Tisch geleitet. Danach eröffnete die junge Solistin Noemi Brinkmann das Konzert mit ihrer ätherischen Stimme. Zur Vorspeise kredenzten die „Ohrwürmer“ eine Suppe — von der allerdings zu befürchten stand, dass sie dem „Delfin“ in der Bauchtasche weggegessen würde.

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Im Folgenden präsentierten die jungen Sängerinnen und Sänger einen bunten Mix diverser Genres unter dem Titel „Quatsch mit Sauce“, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Natürlich durften Klassiker wie „Himbeereis zum Frühstück“ ebenso wenig fehlen wie aktuelle Pop-Hits wie „Espresso“ oder der Unsinns-Kanon „Mango und Eisbein“. Egal ob volksmusikalische „Thüringer Klöße“, Serien-Titelsong „Die Gummibärenbande“ oder ironische Parodie-Ballade „Marzipan“: Der Chor überzeugte das Publikum mit seiner Stilsicherheit, Präsenz und Stimmgewalt.

Als Solisten wussten Carlotta Karthaus und Anton Leifkes das Duett „Summer Wine“ eindrucksvoll in Szene zu setzen. Auch Emilia Dahlkamp trumpfte mit ihrem Solo-Stück „Aber bitte mit Sahne“ auf und riss das Publikum schon nach den ersten Takten mit.

Bei ihrem Auftritt konnten die „Ohrwürmer“ auf Ava Koschmieder (EF) an Geige sowie E-Bass und Pierre-Bénou Linnemann (EF) am Drumset zählen. Die beiden Instrumentalisten versorgten den Chor durch ihren gekonnten Einsatz „mit einem vielschichtigen und satten Sound“, wie es der Konzertbesucher Johannes Lückenkötter auf den Punkt brachte.

Zwischen den musikalischen Nummern brachten Greta Birk, Janic Spies, Jakob Vervoor und Jakob Denaro das Publikum mit ihren versierten Gedichtvorträgen über alltägliche Speisen zum Schmunzeln.

Das beispielgebende Engagement der jungen Sängerinnen und Sänger sowie der Instrumentalisten belohnte der Saal mit lautstarkem und andauerndem Beifall. Den Rufen nach einer Zugabe kam das Ensemble gerne nach und schunkelte ausgelassen zu „Es gibt kein Bier auf Hawaii“.

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