Werne. „Vorbei sind die Tage, an denen das Technische Hilfswerk ,abgetragene´ Technik anderer
Institutionen übernimmt und über weitere Jahrzehnte nutzt“, freut man sich im Team des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Werne.
In den vergangenen Jahren hatte die Bundesanstalt mit Sitz in Bonn hohe Summen investiert, um die 669 Ortsverbände bundesweit mit hochmoderner Technik auszustatten. Von diesen Investitionen profitierte in den vergangenen Monaten auch der Ortsverband, informiert Jörg Prochnow in einer Mitteilung.
Zunächst hatte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen demnach einen neuen Anhänger erhalten, um die umfangreiche Ausstattung transportieren zu können. Der „Neue“ ist 18 Tonnen schwer und hat eine Zuladung von 15,4 Tonnen. Er verfügt über eine Innenraumbeleuchtung und blaue Rundumkennleuchten. Im kommenden Jahr sollen noch vier Wasserbecken mit jeweils 24.000 Litern Fassungsvermögen hinzukommen. Den Vorgänger, der damals gebraucht beschafft wurde, bauen sich die Helfer der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen derzeit zu einem Aufenthaltscontainer für länger andauernde Einsätze in Eigenleistung aus.

Fachgruppe Wasseschaden/Pumpen. Foto: Jörg Prochnow
Neu ist auch der Anhänger der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung. Er dient als Netzersatzanlage, kann also als Aggregat für Strom sorgen und gleichzeitig mit seinem Lichtmast Einsatzstellen ausleuchten. Angetrieben wird das Aggregat von einem Deutz Diesel Motor, der über eine Leistung von 75 PS/55,4 kW verfügt. Der Lichtmast kann bis zu einer Höhe von neun Metern pneumatisch ausgefahren werden. Die vier mal 300 Watt starken LED-Leuchten sind dreh- und schwenkbar.






















