„Luisa“ ist auf Sim-Jü – Starkes Zeichen für Sicherheit

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Werne. Mit der einfachen Frage „Ist Luisa hier?“ können Frauen und Mädchen, die sich auf der Sim-Jü-Kirmes bedrängt, belästigt oder unsicher fühlen, wieder unauffällig Hilfe erhalten. Seit 2019 ist das Präventions- und Schutzprojekt fester Bestandteil des Werner Traditionsvolksfestes. Was zunächst in Clubs und Bars entwickelt wurde, hat sich auch im Umfeld großer Volksfeste bewährt.

An allen Ausschankbetrieben der Kirmes sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit, um in solchen Situationen richtig zu reagieren. Ohne großes Aufsehen zu erregen, bieten sie Betroffenen Unterstützung an – sei es durch das Organisieren eines sicheren Taxis, das Hinzuziehen von Freundinnen und Freunden oder im Ernstfall durch das Einschalten der Sicherheitskräfte.

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„Das Angebot ist seit Jahren eine wichtige Ergänzung unseres Sicherheitskonzepts“, betont Bürgermeister Lothar Christ. „Wir wollen, dass sich alle Gäste bei uns wohl und geschützt fühlen. Mit ,Ist Luisa hier?` senden wir ein klares Signal gegen Belästigung und für Respekt.“

Projekt „Ist Luisa hier?“ bietet Schutz für Frauen und Männer

Auch die Gleichstellungsbeauftragte Monika Eichmanns hebt die Bedeutung des Projektes hervor: „Sim Jü ist ein Ort der Begegnung. Alle Gäste sollen unbeschwert feiern können. Mit ,Ist Luisa hier?` haben wir ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument etabliert, dass Frauen Schutz und Sicherheit gibt. Mir ist es wichtig, dass niemand in einer bedrohlichen Situation alleine bleibt – und dafür steht dieses Projekt.“

Das Projekt wurde für Frauen konzipiert, Männer können aber auch nach Hilfe fragen, ergänzt die Gleichstellungsbeauftragte. Die Initiative wird von den Ausschankbetrieben aktiv unterstützt. Viele Standbetreiber/innen sowie ihre Teams bringen bereits Erfahrung aus anderen Städten mit, in denen das Präventions- und Schutzobjekt ebenfalls erfolgreich umgesetzt wird. Mit Plakaten und Flyern an den Ständen werden Gäste auf das Hilfsangebot aufmerksam gemacht.

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