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Werne. Vor gut zwei Jahren, am 7. August 2023, hatte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Erdgas-Verdichtersation der Open Grid Europe GmbH (OGE) in Werne Ehringhausen unter großem Medieninteresse den Start für den Aufbau einer Wasserstoff Trainingsstrecke gegeben und keinen Zweifel an der Bedeutung einer sicherer Wasserstoffinfrastruktur für Deutschland gelassen. „Von allen Herausforderungen ist der Klimaschutz und das Umgehen mit dem Klimawandel die allergrößte“, hatte Würst damals betont.

In der Vorwoche hat der der Fernleitungsnetzbetreiber aus Essen nun mit der Eröffnung der H₂-Trainingsstrecke in Werne ein europaweit einzigartiges Schulungszentrum an den Start gebracht.

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Um den Anforderungen im Umgang mit Wasserstoff gerecht zu werden, hat OGE in Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern wie dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) und dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) die H2-Trainingsstrecke in Werne konzipiert und errichtet. Diese Anlage ermöglicht es, den Umgang mit Wasserstoff unter realen Bedingungen zu üben und die betrieblichen Abläufe zu trainieren.

Unter den geladenen Gästen waren neben OGE-Mitarbeitenden, die auf der Station in Werne arbeiten, auch Partner des DVGW und GWI, sowie Vertreter der Politik, unter anderem aus dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE).

Open Grid Europe: „Baustein für Entwicklung der Wasserstoffsparte“

Dr. Thomas Hüwener, Sprecher der Geschäftsführung bei OGE, eröffnete mit seinem Grußwort nicht nur das Event, sondern auch die Trainingsstrecke und betonte: „Die Transformation im Energiemarkt gelingt nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten. Mit Know-how, mit Verantwortung und mit dem Mut, neue Wege zu gehen. Die H₂-Trainingsstrecke ist ein Beispiel dafür und ein Baustein für die Entwicklung der Wasserstoffsparte bei OGE und in unserem Land. Sie macht Werne zum Kompetenzzentrum für den sicheren und effizienten Umgang mit Wasserstoff im Fernleitungsnetz.“

Detlef Brüggemeyer, Technischer Geschäftsführer bei OGE, ergänzte: „Wir haben hier alle wichtigen Anlagenkomponenten für den Wasserstoff-Transport verbaut und können so die Arbeitsabläufe unter realen Bedingungen üben. Die Schulungen dazu wurden in mehreren Modulen mit hohem Praxisanteil konzipiert.“

In einem ersten Modul wurden Montage, Wartung und Inspektion trainiert, um die sichere Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme von Leitungsabschnitten, Anlagenteilen und -baugruppen zu simulieren. In einem weiteren Modul bietet OGE auch Trainings für den sicheren Umgang mit Wasserstoff in Rohrleitungen und Anlagen an. Die Module sind durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches -zertifiziert (DVGW) und erfüllen somit höchste Sicherheitsstandards.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung sich die Gäste die Trainingsstrecke, für die OGE eine Investition in Höhe von 10 Millionen Euro getätigt hat, bei einem geführten Rundgang ansehen. Ab Herbst sind die Schulungen auch für externe Firmen verfügbar, erste Anmeldungen gibt es bereits.

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