Planungen für Geflüchteten-Unterkunft im ehemaligen Werner Hotel laufen

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Werne. Voraussichtlich Ende des Jahres, so die Planungen, sollen die Maßnahmen zur Umgestaltung des ehemaligen Hotels „12 Bäume“ in eine Sammelunterkunft für Unterkunft abgeschlossen sein.

Das sagte Jörg Bielefeld, Teamleiter Asyl bei der Stadtverwaltung, am Montag, 4. August 2025, auf Nachfrage von WERNEplus zum Stand der Dinge. Die Einrichtung soll anschließend rund 70 Personen Platz bieten.

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Um dies umzusetzen, wird gegenwärtig die vom Kommunalbetrieb Werne (KBW) beantragte Nutzungsänderung für das Gebäude geprüft. Bei den Änderungen im Innern müssen auch Brandschutzauflagen befolgt werden. Zu letzteren gehöre auch der Bau einer Rettungstreppe, so Bielefeld.

Neben verschieden großen Mehrbettzimmern sind auch Wohnungen für Familien geplant. Ebenso sollen Gemeinschaftsraum und -küche entstehen. Zu diesem Zweck sei es auch notwendig, einige Wände zu versetzen. Eine Grundsanierung sei wegen des guten Zustands des Gebäude indes nicht erforderlich.

Im April 2025 hatte die Stadt Werne die zuvor längere Zeit leerstehende Immobilie an der Ecke Lünener Straße/ Kirchhof Mottenheim/Burenkamp gekauft. Im Gegenzug solle die Flüchtlingsunterkunft im dem Ende 2015 erworbenen ehemaligen Möbelhaus Reuter-Tönies frei gezogen und veräußert werden, hatte Kordula Mertens, Dezernentin für Soziales und öffentliche Ordnung, Ende Mai im Mediengespräch erläutert.

Die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge (AGF) und die Werner Tafel, die ebenfalls an der Burgstraße beheimatet sind und wichtige Funktionen in der Stadt erfüllen, sollen ebenfalls mit in das ehemalige Hotel am Burenkamp umziehen. „Wir sind daran interessiert, beide Gruppen weiter in städtischen Immobilien unterzubringen. Gespräche laufen“, hatte Mertens bei der Gelegenheit verkündet.

Im Vorfeld hatte das Team Asyl der Verwaltung mit einem Anschreiben die Anlieger der Straßen Kirchhof Mottenheim und Burenkamp in Kenntnis gesetzt beziehungsweise im persönlichen Gespräch für Transparenz gesorgt.

An ihrem Konzept, Geflüchtete dezentral auf das Stadtgebiet verteilt unterzubringen, will das Team Asyl der Verwaltung mit diesem Schritt weiter festhalten.

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