Surfworld: Kreative Anbindung an Innenstadt statt Inseldasein

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Werne. Der künftige Forschungs-, Freizeit- und Erlebnis-Standort SURFWRLD/SCNCWAVE auf dem ehemaligen Zechengelände soll kein Inseldasein bilden, sondern mit Hilfe einer geschickten verkehrlichen Anbindung an Stadtpark und Innenstadt dort möglichst zu einer verbesserten Besucherfrequenz, Impulsen für Handel und Gastronomie sowie zu einer Stärkung des städtischen Images beitragen.

Einen Antrag in diesem Sinne hatte die SPD-Fraktion bereits im Februar 2022 auf dem Weg gebracht und darin gefordert, dass die Werne Marketing GmbH ein Grundkonzept erarbeite, das sich mit einer Umsetzung befasst. Das stieß auf Zustimmung und Ende März 2022 folgte der Ratsbeschluss inklusive Bereitstellung von Haushaltsmitteln über 25.000 Euro. Weil die Planungen damals noch in einem frühen Stadium waren, wurde ein Sperrvermerk gesetzt.

Nachdem Anfang Juli 2025 die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Großprojekt geschaffen worden waren, hob die SPD-Fraktion den Antrag im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (ASPW) am Mittwoch, 10. September 2025, auf Wiedervorlage.

Zu Fuß, per Rad oder per Auto – Attraktive Lösungen gefragt

„Was könnte die Stadt davon haben?“, fragte Lars Hübchen (SPD) mit Blick auf Besucherzahlen, Arbeitsplätze und Übernachtungen für seine Fraktion. Man könne zusammen mit Projektierer Prof. Dr. Michael Detering über mögliche Übergangspunkte von dem Gelände aus beraten, denn an der Kamener Straße dürfe nicht Schluss sein. „Wie könnten Wegebeziehungen zu Fuß, per Auto oder Rad aussehen und wie könne es das weitergehen“, fragte er.

Die Anziehungskraft des künftigen Erlebnisstandorts auf dem ehemaligen Zechenglände soll auch der Innenstadt zugute kommen. Der bereits 2022 beschlossene SPD-Antrag für eine passende Verkehrsführung kam im Fachausschuss jetzt auf Wiedervorlage.

„Das ist ein Querschnittsprojekt“, sprach Matthias Stiller, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, die verschiedenen Aspekte der Aufgabe an. Gegenwärtig liege die Priorisierung noch auf der Ausarbeitung der Bebauungspläne. „Da sind wir noch in einer Vorphase“, sagte er. Wie könne man dies finanzieren, welche Fördermöglichkeiten gebe es?, ergänzte er. Überlegenswert sei, ob man zunächst kleine Ziele verwirklichen könne.

Adelheid Hauschopp-Francke (SPD) machte Druck. „Wir warten seit mehr als drei Jahren, wir müssen uns was einfallen lassen“, bezog sie sich beispielsweise auf eine Radverbindung zur Innenstadt, die den Anschluss an die Römerroute (am Gradierwerk) beinhalte und von der Kreuzung Südring/ Kamener Straße Richtung Innenstadt führe. Hier könne eine attraktive Anbindung zum „wunderschönen Stadtsee“ und weiter am Schwimmbad vorbei zur Innenstadt führen, hieß es sinngemäß. „Mir fehlt hier der Elan und die Euphorie. 130 Prozent geben“, forderte sie Lösungen.

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