Werne und der Sport: Erzählcafé im Stadtmuseum

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Werne. Wohl kaum etwas bringt Menschen so sehr zusammen, aber auch Gemüter so sehr zum Kochen, wie der Sport. Welche sportlichen Erfolge (und Schicksalsschläge) konnten und mussten Sportlerinnen und Sportler in Werne in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten erleben?

Darum soll es in der Juniausgabe der Reihe „Geschichte erzählen“ am Mittwoch, 18. Juni, 18.30 Uhr im Stadtmuseum gehen. Anders als sonst erwartet die Besucher/innen aber kein Vortrag, sondern ein Erzählcafé – und die ausdrückliche Aufforderung, mitzudiskutieren.

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Eine Podiumsdiskussion mit Kulturdezernent und Solebad-Geschäftsführer Frank Gründken, Marion Stegeman von den Wasserfreunden Werne und Thomas „Stan“ Overmann, langjährigem Funktionär des Werner SC wird die Einstimmung in das breite Themenfeld „Sport in Werne“ bieten.

Im Anschluss sind dann alle gefragt: Ob Vereinsleben, Schulsport, große Wettkämpfe oder der Bau des Hallenbads und weiterer Sportstätten – große und kleine Erinnerungen an den Werner Sport können ausgetauscht und abgeglichen werden.

Das Erzählcafé ist dabei Teil des Projekts „MemoryLab“, mit dem aktuell die Zeitgeschichte in Werne gesammelt und erfasst werden soll.

Zum Hintergrund

„Geschichte“ ist nicht einfach „früher“. Auch unsere eigenen Lebenserfahrungen sind irgendwann historisch. Darum dürfen auch Museumsausstellungen nicht in tiefer Vergangenheit stehen bleiben, sondern müssen auch die jüngste Vergangenheit in den Blick nehmen. Das Stadtmuseum Werne macht sich daher, gemeinsam mit Bürgerdialogmanagerin Dr. Linn-Julia Temmann auf die Suche nach Wernes Stadtgeschichte der letzten 60 Jahre.

Mit dem „MemoryLab“ sind alle Wernerinnen und Werner aufgerufen, ihre individuellen großen und kleinen Geschichten zu erzählen. Was hat Werne in den Jahrzehnten nach 1960 ausgemacht? Was veränderte sich? Wie wirkte es sich auf das Leben hier aus? Wie erlebte Werne den Kalten Krieg, die Ölkrise der 1970er Jahre, die Wiedervereinigung, die Einführung des Internets? Wie fühlte es sich an, als der Kreis Lüdinghausen aufgelöst wurde und Werne mit dem Kreis Unna plötzlich auf dem Papier nicht mehr Münsterland, sondern auch Ruhrgebiet wurde? Wie wurde die Umstellung der Postleitzahl von 4712 auf 59368 aufgenommen? Welche Erinnerungen gibt es an prominente Besuche, Stadtfeste, außergewöhnliche Events, aber auch an Unfälle, Stürme, Schneekatastrophen, Überschwemmungen oder Brände?

Eingereicht werden können die Geschichten sowohl ganz bequem online unter https://www.werne.de/de/erlebnis/altstadt-entdecken/stadtmuseum/MemoryLab.php oder bei einem persönlichen Termin im Stadtmuseum.

Das Erzählcafé findet am Mittwoch, 18. Juni, ab 18.30 Uhr in der Westfälischen Stube des Stadtmuseums statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

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