Zwei unabhängige Bewerber wollen auf Stimmzettel der Kommunalwahl

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Werne. Die Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mit Dr. Thomas Neubourg, Lars Hübchen, Benedikt Striepens und Christoph Dammermann ihre Kandidaten um die Nachfolge von Bürgermeister Lothar Christ bereits gekürt. Der Amtsinhaber steht seit 2009 an der Spitze der Stadt und hatte im Oktober 2024 erklärt, sich nicht mehr um eine weitere Amtszeit zu bewerben.

Neben den genannten Lokalpolitikern wollen mit Volker Abdinghoff und Sven Ueter (alias Maikel Neid) zwei weitere unabhängige Kandidaten bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 den Kandidaten-Kreis erweitern.

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Um als Wahlvorschlag auf den Stimmzettel der Kommunalwahl zu kommen, müssen Bewerber, die nicht von einer Partei nominiert werden, generell einige Voraussetzungen erfüllen, erläuterte Sven Henning vom Verwaltungsservice auf Anfrage von WERNEplus. So müssen sie in Werne wahlberechtigt sein, also in der Stadt wohnen, und mindestens 18 Jahre alt sein. Die Unterstützer auf der Unterschriftenliste müssen das Mindestalter von 16 Jahren erreicht haben.

Da Abdinghoff und Ueter nicht von einer Partei vorgeschlagen werden, müssen sie zudem mindestens 220 Unterschriften von Werner Bürgern sammeln, die eine Kandidatur unterstützen. Die für die Sammlung von Unterschriften notwendigen Formblätter hätten beide beantragt und bekommen, schilderte Sven Henning für das Wahlamt.

Bis spätestens 69 Tage vor dem Wahltag, das ist der 7. Juli, (18 Uhr), müssen alle Wahlvorschläge beim Wahlamt eingegangen sein, heißt es im Amtsblatt der Stadt Werner (Jahrgang 2025, Nummer 04 – 23. Januar 2025). Zwei Tage später, am 9. Juli, tritt der Wahlausschuss zusammen und überprüft die eingegangenen Vorschläge, fügte Henning hinzu.

Volker Abdinghoff (Energieberatung Abdinghoff) ist in der Wahlperiode 2009 bis 2014 bereits einmal politisch in Erscheinung getreten, als er kurzfristig in den Stadtrat nachrückte, damals für die CDU. Beim Urnengang am 14. September möchte er die Reihe der Bewerber erweitern.

Das selbe Ziel hat auch Sven Ueter alias Maikel Neid, der dann als parteiloser Bürgermeister ins Stadthaus einziehen möchte, wie er auf seinem Facebook-Profil erklärt.

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