Werne. Für den Ausbau von Becklohhof und Nachtigallenweg setzt sich die SPD-Fraktion in einem Antrag an den Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (UVK) ein, der am Mittwoch, 11. März 2026, tagt (17.30 Uhr, Stadthaus, großer Sitzungsraum EG).
„Die Straße Becklohhof befindet sich bereits seit vielen Jahren in einem ausgesprochen schlechten baulichen Zustand. Besonders die nicht vorhandenen Bürgersteige und Radwege gefährden die Nutzer. Dies falle besonders in Gewicht, da durch die Öffnung der Straße mehr Pkw-Verkehr entstanden ist“, schreibt SPD-Fraktionschef Ulrich Höltmann.
Außerdem sei zu berücksichtigen, dass am Becklohhof neben der Wohnbebauung auch ein Kindergarten, eine Schule und ein Altenheim angesiedelt seien. Für all diese Einrichtungen gelte ein besonderes Schutzbedürfnis, welchem mit dem Ausbau der Straße Rechnung zu tragen sei. Weil auch alle Baumaßnahmen am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg beendet und auch die Klimasiedlung fertig gestellt sei, stehe dem einem Ausbau nichts mehr im Wege, argumentiert Höltmann.
Neben dem Becklohhof-Ausbau in seiner V-Form solle auch der Nachtigallenweg (parallel und hinter der Berufsschule und ohne den Stich zur Jüngststraße) ebenfalls erneuert werden. Dessen Zustand sei vergleichbar schlecht. Im Zuge des Ausbaus könnten neben dem Fuß- und Radweg auch die erforderlichen Parkplätze für das Berufskolleg und die Ballspielhalle geschaffen werden, die durch den Rückbau der Münsterstraße in den nächsten Jahren wegfallen würden, ohne das weitere Flächen verbraucht werden müssten.
Berücksichtigt werden müssten bei der Maßnahme die unterschiedlichen Interessen der betroffenen Bürger (z.B. Bringen und Abholen am Kindergarten; Parken an der Schule; Spazierengehen am Altenheim; Sportveranstaltungen in der Ballsporthalle sowie die Nutzungen der Anwohner). Dies müsse im Rahmen einer Bürgerbeteiligung abgestimmt werden, ebenso wie der Erhalt des Baumbestandes.
Bei der Planung des Ausbaus solle das Mobilitätskonzept und ein ganzheitliches Verkehrskonzept zugrunde gelegt werden, bei dem die Bedeutung der Straße und die Nutzer der Straße beachtet werden sollen, heißt es abschließend.






















