Werne. Kurz, aber heftig! Unter diesem Motto verwandelte sich die Aula des Gymnasiums St. Christophorus am Dienstag in eine echte Karnevalshochburg. Während einer großen Pause feierten die CANTOCCINI, der Chor der sechsten und siebten Klassen, gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinde eine mitreißende Faschings-Flash-Fete – und die hatte es in sich.
Schon Sekunden nach dem Pausenklingeln war klar: Die geschmückte Aula platzte aus allen Nähten mit kostümierten Jecken. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen sangen, klatschten und schunkelten gemeinsam mit Lehrkräften und Sekretariat. Der Kinderchor sorgte gemeinsam mit Musiklehrer Andreas Lüning am Klavier und Q1-Schüler Pierre am Schlagzeug für ordentlich Stimmung. Spätestens bei kölschen Karnevalshits riss es selbst schüchterne Neuntklässler mit.
Immer wieder flogen Kamellen durch die Luft, sehr zur Freude der Feiernden. Auch eine fröhliche Polonaise schlängelte sich durch die feierwütige Menge und machte deutlich: Hier wurde Karneval mit Herz und Hingabe gefeiert.

Für viele Lacher sorgte zudem eine selbstverfasste Büttenrede der Q1-Schüler Maximilian und Artiol. Als selbsternannte Feldforscher nahmen sie das Biotop Schule humorvoll unter die Lupe und präsentierten ihre ironischen Schlüsse. Dabei wiesen die beschriebenen Studiensubjekte mitunter erstaunliche Parallelen zu einigen Lehrkräften auf. Das Publikum dankte es den beiden Ulknudeln mit viel Jubel und noch mehr Applaus.
Die Idee zu dem jecken Pausenspektakel war ursprünglich aus dem offenen Adventssingen der CANTOCCINI entstanden – doch besinnlich ging es diesmal ganz und gar nicht zu. Stattdessen herrschte Ausnahmezustand im besten Sinne: ein gebündeltes Karnevalserlebnis, das die Schulgemeinde noch lange in Erinnerung behalten dürfte.






















