Werne. Die Fotoreise durch Alt-Werne ist mit einer vollbesetzten Westfälischen Stube ins neue Jahr gestartet. Es gab noch einmal eine Rückschau auf die Stadtkernsanierung in den 1970er Jahren.
Zuerst die Bonenstraße, die einen Kreisverkehr bekam. Dafür musste das Hotel Overmann und das Petit Verne weichen. Auch die Verlängerung des Bült bis zum Kreisverkehr war eine große Baustelle. Bei einer Luftaufnahme und dem Anblick des Hinterhauses von Tapeten Hoppe erinnerte sich ein Teilnehmer, dass Opa Hoppe dort eine kleine Lackfabrikation betrieb und dort „Hoppla“-Lacke produzierte.
Um den „Hühnerhof“ herum hat sich fast alles im Schlotviertel verändert. Das Haus „Kakesbeck“ rief besondere Erinnerungen hervor. Beim Blick über den Spielplatz am Moormann-Teich erinnerte sich Kalla Markhoff, dass sie als Kinder in dem Teich baden konnten. Umziehen in der Scheune von Bauer Budde und dann durch das Gartentörchen ab in den Teich. Flog beim Spielen der Fußball in den Garten von „Hähnchen“ Overmann, gab Herr Overmann den Ball nicht wieder frei. Dann musste vorne an der Haustür geklingelt werden und der Hausherr wurde abgelenkt. In der Zwischenzeit gelang es den Kameraden, in den Garten zu steigen und den Ball zurückzuholen. Manchmal „bedankten“ sich die Jungen mit einem Eimer Jauche.
Über den Roggenmarkt ging es weiter zur Burgstraße mit der alten Gaststätte Zinke und dem glorreichen Viktoriasaal. Dort hatte die Firma Weber Leichtmetallbau ihre Anfänge. Zum Schluss gab es einen freien Blick von der Burgstraße bis zur Steinstraße mit dem heutigen Schwanenplatz.
Die Veränderungen wurden zwischendurch mit aktuellen Ansichten besonders auffällig. Die Teilnehmenden freuen sich schon auf die Reisefortsetzung im Februar.






















