Werne. Die Temperaturen steigen derzeit auf extreme Höchstwerte. Für viele Haustiere stellt das schnell eine Belastung dar. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Tierhalter ihre Vierbeiner jedoch vor den Folgen der Hitze schützen, informiert die Tierarztpraxis Mors in Werne.
Hunde können ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren. Besonders gefährdet sind kurznasige Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge, da ihre Atemwege verengt sind und sie schneller Probleme beim Hecheln bekommen. Aber auch ältere Tiere, Jungtiere und Tiere mit Vorerkrankungen sollten an heißen Tagen besonders beobachtet werden.
Um Überhitzung zu vermeiden, empfiehlt die Tierarztpraxis, ausreichend frisches Wasser bereitzustellen und für schattige Rückzugsorte zu sorgen. Spaziergänge sollten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Die Mittagshitze sollte möglichst gemieden werden.
Besondere Vorsicht ist auf dem Asphalt geboten. Bei hohen Außentemperaturen können sich Straßen und Gehwege stark aufheizen. „Verbrennungen an den gut verhornten Pfotenballen sind zwar eher selten, aber man sollte trotzdem darauf achten, sie mit dem Hund zügig zu überschreiten“, erläutert Tierärztin Stefanie Mors.
Zur Abkühlung können Kühlmatten, schattige Plätze oder bei Hunden auch ein Bad im Wasser helfen. Für eine kleine Erfrischung eignen sich außerdem selbstgemachte Eis-Cremes, beispielsweise aus Naturjoghurt, Fisch oder Leckerlis. Katzen suchen meist selbst kühlere Orte auf, freuen sich aber ebenfalls über frisches Wasser und schattige Plätze.
Zeigt ein Tier Symptome wie starkes Hecheln, Unruhe oder Taumeln, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Denn aus einer Überhitzung kann schnell ein lebensgefährlicher Hitzschlag werden.
Die Tierarztpraxis Mors appelliert daher an alle Tierhalter, ihre Vierbeiner an den heißen Tagen besonders gut zu schützen und die Warnsignale ernst zu nehmen.





















