Werne. Viele Menschen machen in ihrem Leben immer wieder die Erfahrung, dass sie mit Verlusten (Gesundheit, Arbeitsplatz, Heimat…) konfrontiert werden. Schwerstkranke Menschen, die den Tod vor Augen haben, müssen ihre Liebsten und ihr ganzes Leben zurücklassen. Dann geht es darum Abschied zu nehmen von gemeinsamen Lebensplänen, dem gewohnten Alltag, dem Miteinander und die Trauer zuzulassen, die sich anbahnt.
Die richtigen Worte zu finden, wenn ein Mensch trauert, ist oft nicht einfach, aber das Wertvollste, was wir tun können. Genau dazu möchte die Lesung „Wenn die Worte fehlen – abschiedlich leben“ von Magdalena Starke am Sonntag, 1. November, von 13.30 bis 15.30 Uhr in der Trauerhalle Lunebrink, Südring 6 in Werne, eine Hilfe sein.
Die selbst geschriebenen Texte sind in der gelebten Praxis von Verlust und Abschied, Trauerbegleitung im Hospiz- und Beerdigungsdienst entstanden und schaffen einen Raum für Schmerz und Trauer, in denen sich immer auch eine Tür zu Trost und Hoffnung auch für glaubensferne Trauernde öffnet.
Eine wunderbare Inspiration für alle, denen die Worte nicht fehlen dürfen in Beileidsbekundungen, Trauerreden, Begräbnissen und einfach in einem schriftlichen Gruß. Musikalisch begleitet wird die Lesung von der Harfenistin Jeanette Lochny.
Der Eintritt ist frei, die Hospizgruppe Werne freut sich über Spenden.

















