„Keine Angst im Museum!“ – Vortrag zu Hemmschwellen mit Kunst

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Werne. Geschichte ist nicht einfach nur Vergangenheit, sie wird erzählt. Doch wie funktioniert diese Erzählung? Und welche Themen gehören hier in Werne zu unserer Stadtgeschichte? Im Februar widmet sich die Reihe „Geschichte erzählen“ im Stadtmuseum der Angst, genauer gesagt der Angst vor dem Museumsbesuch.

Am Donnerstag, 5. Februar, um 18.30 Uhr hinterfragt die Historikerin Dr. Anke Schwarze unter dem Titel „Keine Angst im Museum“ die Sorgen vieler Menschen, nicht genug über Kunst und Kultur zu wissen, um einen Museumsbesuch wirklich genießen zu können. Dabei räumt sie mit einigen Mythen auf, die manche Besucherinnen und Besucher vielleicht davon abhalten, Museen zu betreten.

Zum Vortrag:

Was muss man eigentlich wissen, um ein Museum oder eine Ausstellung zu besuchen? In der Regel deutlich weniger, als viele vermuten. Zumal kein Museum der Welt vor dem Eintritt einen Kenntnisstand abfragt. Zudem bringen, meisten Menschen bereits viel mehr Wissen mit, als ihnen bewusst ist. Und oft sind ganz andere Voraussetzungen entscheidend, um ein Kunstwerk zu genießen.

Dabei soll es weniger um historische Hintergründe und stilistische Feinheiten gehen, sondern um Eigenschaften, die jede und jeder mitbringen kann: Instinkt, Neugier und Offenheit. Am Beispiel verschiedener Situationen und Museen ermutigt Dr. Anke Schwarze dazu, den eigenen fünf Sinnen zu vertrauen. Quer durch das Louvre, Mailand, Madrid und Wien bis ins Stadtmuseum Werne führt die Referentin in ihrem Vortrag. Und zeigt dabei, wie einfach es sein kann, den Mut aufzubringen, sich nicht vom großen Wort „Kunst“ abschrecken zu lassen.

Historikerin Dr. Anke Schwarze referiert im Stadtmuseum in Werne. Foto: Karin Hillebrand

Dr. Anke Schwarze beschäftigt sich als freie Historikerin und Journalistin seit vielen Jahren mit der Geschichte Wernes und Westfalens und hat zu einer Vielzahl regionalhistorischer Themen publiziert.

Wie bei allen Veranstaltungen der Reihe „Geschichte erzählen“ soll es dabei nicht nur um den Vortrag selbst gehen, sondern auch um einen anschließenden Austausch. Deshalb soll es wie immer im Anschluss an den Vortrag in der Westfälischen Stube des Stadtmuseums noch Gelegenheit geben, sich über das Erfahrene im lockeren Gespräch auszutauschen.

Zur Vortragsreihe:

Wie entstehen Stadtkultur und unser städtisches Selbstbild, unsere „Identität“ als Ort? Von wem wird unsere Stadtgeschichte erzählt? Mit diesen Fragen soll sich jeden Monat ein neuer Vortrag beschäftigen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum sowie die VHS Werne entgegen. Aber auch spontane Besucherinnen und Besucher sind willkommen.

Jeden Monat, jeweils am ersten, bei Feiertagen ausweichend am zweiten, Donnerstag des Monats beleuchtet ein Vortrag unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichtsschreibung oder der Stadtgeschichte Wernes. Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der VHS Werne und dem Förderverein Stadtmuseum statt. Alle Termine sind im Online-Veranstaltungskalender der Stadt Werne und auf der Webpräsenz der VHS Werne einsehbar.

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