Werne. Wenn die Tage kürzer werden, steigt die Gefahr von Wildunfällen deutlich. Der Hegering Werne ruft Autofahrerinnen und Autofahrer deshalb zu besonderer Vorsicht auf.
„Mit der Maisernte verlieren viele Wildtiere ihre Deckung. Sie suchen neue Einstände und wechseln dabei häufiger über die Straßen, vor allem in der Dämmerung“, erklärt Matthias Möllenhoff, Leiter des Hegerings Werne. Ab der Zeitumstellung am 25. Oktober fällt außerdem der Berufsverkehr genau in die Zeit, in der Rehe, Wildschweine und Co. am aktivsten sind.
Möllenhoff rät, an Waldrändern und Feldern langsamer zu fahren und stets bremsbereit zu sein. „Wer vorausschauend fährt, verhindert viele Wildunfälle und schützt damit Menschen und Tiere.“ Wer Wild am Straßenrand sieht, sollte abblenden und vorsichtig bremsen. Da Tiere selten allein unterwegs sind, ist mit weiteren zu rechnen. Steht Wild auf der Fahrbahn, gilt: kontrolliert bremsen statt ausweichen, denn ein Aufprall gegen einen Baum oder in den Gegenverkehr ist gefährlicher als der Zusammenstoß mit dem Tier.
Kommt es doch zum Unfall, sollten Betroffene die Warnblinkanlage einschalten, eine Warnweste anziehen, die Unfallstelle absichern und die Polizei verständigen. Verletzte oder tote Tiere bitte nicht anfassen oder mitnehmen; darum kümmert sich die zuständige Jägerschaft.

















