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Werne. Von der Christophoruskirche über die Steinstraße zum Marktplatz und vorbei am Rathaus wieder zum Kirchplatz: Auf der angestammten Route der Stadtprozession verbanden sich am Sonntagmorgen (14. Juni 2026) einmal mehr die Kirchen- und die Stadtgemeinde, um ein Gelübde aus dem 30-jährigen Krieg zu erfüllen.

Unter den Klängen des Bläsercorps Werne zogen die Menschen singend vorüber, darunter Bürgermeister Lars Hübchen, seine Stellvertreter Marita Funhoff und Jörg Weber, Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie Fahnenabordnungen von Werner Vereinen.

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„Es ist jedes Jahr etwas Besonderes, auf diese Weise die große Tradition unserer Stadt zu pflegen“, sagte Pfarrdechant Jürgen Schäfer, als anschließend auf dem Kirchplatz die Grußworte gehalten wurden. Das sei wichtig, auch in Zeiten, in denen man unsicher sein könne, wie es angesichts der aktuellen Lage mit der Kirche und der Gesellschaft überhaupt weitergehe werde.

Pfarrdechant Jürgen Schäfer (links) war beeindruckt von der großen Resonanz.

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