Mitmachtag in der SoLaWi Werne: Erst pflanzen, dann feiern

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Von Constanze Rauert

Werne. An die Schaufel fertig los. Nach dem Motto „Gemeinsam wächst mehr“ legten Ernteteilende der Gärtnerei Stadtgemüse in Stockum mal wieder mit Hand an.

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Sie beförderten beim Mitmachtag am 31. Mai Hunderte von kleinen Kohlrabi- und Flower Sprout-Pflänzchen – das ist die knackige Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl – in die Erde.

Ganz anders der Plan auf dem Zwiebelfeld. Hier wurde eimerweise Unkraut aus dem Boden gezogen und dem jungen Gemüse sowohl Platz als auch Luft verschafft.

Nach dem Unkraut kommt der Kuchen

Chefin auf dem Acker war Ann-Christin Verholen. Sie ist seit knapp einem Jahr als Auszubildende in der Gärtnerei Stadtgemüse von Ökolandwirt Laurin Liekenbrock dabei. Ihre letzte Anweisung setzte die Hilfstruppe besonders gerne um: „Schluss, es reicht.“

Unterm Sonnenschirm und mit Blick in sattes Grün gönnten sich die Helferinnen und Helfer saftigen Kuchen, köstlichen Salat, leckere Dips. Und dann ging’s noch um Rezepte, deren Zutaten gerade in der Gärtnerei Stadtgemüse gezogen, gepflanzt und gepflegt werden.

Ernteanteile sind noch zu haben

Ökolandwirt Laurin Liekenbrock führt seinen Betrieb übrigens als Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi). Das ist mehr als nur Bio. Neben saisonalem Gemüse frisch vom Acker geht es ums Miteinander in einer Gemeinschaft wie etwa bei kleinen Festen, bei Erntecafés, dem Plausch bei der wöchentlichen Ernteabholung oder eben bei den Mitmachtagen.

Das Erntejahr ist zwar schon angelaufen, ein Einstieg als Ernteteilende aber noch möglich. Ein ganzer Anteil (2-3 Personen) kostet aktuell 29 Euro pro Woche (halbe Anteile gehen auch). Der Preis wurde auf Grundlage des Wirtschaftsplanes 2026/2027 festgelegt, ist also übers Erntejahr „krisenfest“. 

Einladung zum Tag der offenen Gärten

Am 14. Juni beteiligt sich SoLaWi-Gärtnerei Stadtgemüse übrigens am „Tag der offenen Gärten“ im Rahmen der IGA 2027 (Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet).

Zwischen 10 und 14 Uhr öffnet der Betrieb an der Neue Kampstraße (gegenüber Nummer 37) ihre Hoftore und ermöglicht Einblicke in die gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft. Parallel wird wieder gemeinsam geackert- und gespeist – versteht sich.

Mehr Infos unter https://solawi-werne.de/

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