Werne. Auf die Gefahren durch Mähroboter für nachtaktive, am Boden lebende Tieremacht jetzt die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen mit einem Antrag an den Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (UVK) am Mittwoch, 11. März 2026, aufmerksam (17.30 Uhr, Stadthaus, großer Sitzungsraum EG).
Der Einsatz von Mährobotern habe in den letzten Jahren stark zugenommen, schreiben Fraktionssprecher Benedikt Striepens und der sachkundige Bürger Andreas Drohmann. Diese Geräte stellten insbesondere für Igel, Frösche und Insekten eine Gefahr dar, da sie bei nächtlichen Mähvorgängen verletzt oder getötet werden könnten. In dem Beschlussvorschlag an den UVK heißt es:
„1. Die Stadt Werne appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, aber auch an gewerbliche Flächennutzern, auf den Einsatz von (etwa zwischen 19 und 9 Uhr) zu verzichten, um die heimische Tierwelt – insbesondere Igel und andere Kleinsäuger – zu schützen.
2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, diesen Appell über geeignete Kommunikationskanäle (städtische Website, Pressemitteilungen, Flyer) bekannt zu machen.
3. Die Verwaltung prüft, ob eine entsprechende Regelung oder Empfehlung in Satzungenoder Verträgen mit Pächtern kommunaler Flächen rechtssicher aufgenommen werden kann.“
Da die Stadt Werne selbst keine Mähroboter einsetze, gehe es um private und gewerbliche Nutzerinnen und Nutzer, die zur freiwilligen Selbstverpflichtungen zum -tierschonenden Mähen angeregt werden sollen. Mit diesem Antrag solle also ein deutliches Zeichen für Biodiversität und Tierschutz gesetzt werden, argumentieren die Grünen.
Zahlreiche Kommunen – etwa Bonn, Dortmund oder Münster – hätten bereits ähnliche Appelle oder Beschlüsse gefasst. Werne solle sich diesen Bemühungen anschließen und so einen Beitrag zum Schutz der heimischen Fauna leisten, finden Striepens und Drohmann.






















