Werne. Nach dem Abriss der Kirche St. Johannes im Spätherbst 2025 steht die Fläche der Pfarrgemeinde St. Christophorus derzeit leer. Die Planungen für die Nachnutzung laufen aber im Hintergrund weiter. Mehrere Investoren sind interessiert, das Gelände neu zu gestalten.
Der erst im November vergangenen Jahres neu gewählte Kirchenvorstand befasst sich derzeit mit dem Thema. Das Ziel der Gemeinde ist, auf der Fläche bezahlbaren Wohnraum für Familien zu schaffen.
„Der Kirchenvorstand beschäftigt sich unter anderem mit Ideen, wie die Fläche vermarktet werden kann und steht in Kontakt mit mehreren Investoren“, erklärt Michaela Schulte, Verwaltungsreferentin der Gemeinde auf Anfrage.
Wenn sich der Kirchenvorstand für eine der von den Investoren erdachten Möglichkeiten begeistern kann, geht es danach um das Finanzielle. „Sollte das gut gehen und eine Baugenehmigung in Aussicht gestellt werden, würde das Ergebnis der Gemeinde und der Presse präsentiert“, sagt Michaela Schulte über die weiteren Abläufe.
Das Projekt soll insgesamt zeitnah umgesetzt werden, hofft die Verwaltungsreferentin, die zum jetzigen Zeitpunkt aber noch kein konkretes Zeitfenster nennen kann.

Der Turm samt der großen Uhr, der weiterhin auf dem Areal erhalten bleibt, weil sich darauf Funkantennen eines Telekommunikationsanbieters befinden, welcher einen langfristigen Vertrag mit der Pfarrgemeinde abgeschlossen hat, ist während der Abrissarbeiten vom Stromnetz getrennt worden.
Das führte dazu, dass die Uhr über viele Wochen lang nicht in Betrieb war. Mittlerweile aber sei eine neue Versorgung geschaffen worden, seitdem funktioniere auch die von vielen Menschen genutzte Uhr wieder, teilt die Verwaltungsreferentin mit.






















