Werne. Mit dem Bau von Mehrfamilien-, Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern auf der Werthwiese am südlichen Siedlungsrand von Stockum soll neuer Wohnraum geschaffen werden.
Das städtebauliche Konzept für „Wohnen an der Werthwiese“ in direkter Nachbarschaft des westlich angrenzenden Wohnquartiers „Am Eikawäldchen“ wird am Dienstag, 3. Februar 2026, im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung vorgestellt (17.30 Uhr, Stadthaus, EG, großer Sitzungsraum).
Für die wohnbauliche Entwicklung der landwirtschaftlichen Fläche sind die Änderung des Flächennutzungsplan (FNP) und die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig. Im Sinne einer flächensparenden und bedarfsgerechten Siedlungsentwicklung, die den Zielen der Raumordnung und Landesplanung (Landesentwicklungsplan NRW und Regionalplan Ruhr) entsprechen, muss dafür an anderer Stelle Wohnbauflächen zurückgenommen und die damit einhergehende weitere Änderung des Flächennutzungsplans umgesetzt werden. Die Beschlüsse dazu sollen in der Sitzung gefasst werden.
Städtebauliches Konzept mit verschiedenen Wohnformen
Die landwirtschaftliche Nutzung wurde laut Beschlussvorlage bereits aufgegeben. Die vorhandene ehemalige Hofstelle Diekmann wird derzeit zu Wohnzwecken genutzt und soll in die städtebauliche Planung eingebunden werden. Die im nördlichen Teil des Plangebiets bestehende Bebauung solle aufgrund ihres baulichen Zustands überplant und durch neue Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Dies sei mit dem Eigentümer abgestimmt, heißt es ferner.
Das Wohnbauprojekt mit Mehrfamilienhäusern sowie Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern soll das vor wenigen Jahren ebenfalls neu entstandene Quartier „Am Eikawäldchen“ erweitern und zugleich die städtebauliche Einbindung in den Siedlungszusammenhang bilden, wird in der Sitzungsvorlage erläutert.

Die Erschließung des östlichen Teil des Plangebietes ist über die Straße „Am Eikawäldchen“ und im westlichen Bereich über die Straße Forstkamp vorgesehen. Fuß- und Radwegeverbindungen sollen das neue Wohnquartier an die bestehenden Siedlungsbereiche anbinden und zudem Zugangsmöglichkeiten zu angrenzenden Spielflächen und in Richtung ehemalige Bahntrasse schaffen.






















