Werne. Parallel zur 350. Fußwallfahrt von Werne nach Werl wird es eine Radwallfahrt geben. Die Anregung kam von Pfarrdechant Jürgen Schäfer, der aus gesundheitlichen Gründen die 33 Kilometer schon seit Jahren auf zwei Rädern absolviert. „Das machen auch andere, aber bislang fuhr immer jeder oder jede Gruppe für sich“, lautet seine Erfahrung.
„Über das Jahr verteilt hat es früher schon Radwallfahrten von Werne nach Werl gegeben, aber die sind irgendwann eingeschlafen“, ergänzt Wallfahrtsleiter Klemens Pieper. Zum Jubiläum soll es daher für Radfahrer ein neues gemeinschaftliches Erlebnis geben.
Pilgersegen für die Radwallfahrer zum Start an der Klosterpforte
Treffpunkt der Radwallfahrer ist am Samstag, 29. August 2026, um 9 Uhr an der Klosterpforte in Werne. Nach dem Pilgersegen fahren die Radfahrer los. Unterwegs wird es, so Schäfer, einige geistliche Impulse geben. Gegen 11 Uhr treffen Rad- und Fußwallfahrer in Drechen zur gemeinsamen Mittagspause. Anschließend setzt die Radgruppe ihre Fahrt nach Werl fort. Dort werden die Fahrräder im Klostergarten an der Wallfahrtsbasilika abgestellt. „Von dort aus gehen wir dann den Fußwallfahrern entgegen“, sagt Jürgen Schäfer. Anschließend geht es gemeinsam zur Basilika.
Besinnung in der der neu gestalteten Wallfahrtskrypta
Dort ist gegen 14.30 Uhr der Einzug vorgesehen. Nach der Begrüßungsandacht gibt es Kaffee im Pilgersaal. Nach einer Besinnung in der neu gestalteten Wallfahrtskrypta treffen sich alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer ab 17 Uhr zu einem gemeinsamen Abendessen im Klostergarten. „Das gilt wirklich für alle, egal, wie sie nach Werl gekommen sind, und sei es mit dem Auto“, betont Klemens Pieper. Um 19.45 Uhr wird das neue Votivbild der Werner Werl-Wallfahrer übergeben. Es folgt die traditionelle Pilgerandacht mit Lichterprozession.
Die Rückfahrt nach Werne organisieren die Radwallfahrer selbst. „Einige werden in Werl übernachten und erst am Sonntag zurückfahren, so wie ich“, sagt Jürgen Schäfer. Er bleibe bis zum Auszug aus der Basilika in der Stadt und fahre dann den zurücklaufenden Fußwallfahrern voraus. „Abends nehme ich sie dann gegen 19.30 Uhr an der Fischerhofbrücke wieder in Empfang.“
Stadtgeläut der Pfarrgemeinde St. Christophorus würdigt Wallfahrer
Die Pfarrgemeinde St. Christophorus würdigt die von den Kapuzinern ins Leben gerufene Wallfahrt außerdem am Freitagabend um 19 Uhr mit einem Stadtgeläut, bevor um 19.30 Uhr die Eucharistiefeier für die lebenden und verstorbenen Pilgerinnen und Pilger der Wallfahrt beginnt. Außerdem wird die Kirche St. Christophorus am Jubiläumswochenende geflaggt.





















