Werne. Die Wettervorhersagen waren alles andere als ideal, dennoch strömten zum traditionellen Rosenmontagsumzug in Werne wieder Tausende Besucher. Auffällig war dabei, dass viele im Gegensatz zu früheren Jahren erst unmittelbar vor dem Beginn des Umzugs an die Strecke in die Stadt strömten.
So zeigte sich gegen 13.45 Uhr ein ungewöhnliches Bild an der Route. Denn dort hatten sich zunächst verhältnismäßig wenig verkleidete Besucherinnen und Besucher eingefunden.
Das Bild änderte sich fast schlagartig, als sich die närrischen Wagen sowie einige wetterfest gekleidete Fußgruppen auf dem Parkplatz am Solebad sortiert hatten und langsam in Bewegung setzten.

Schon am K&K-Kreisel erwartete die Zugteilnehmenden ein tolles Bild, denn die vorher noch recht lückenhaften Reihen hatten sich in kurzer Zeit geschlossen. Der Wagen der IWK übernahm die Führung des närrischen Bandwurms, der sich durch die Innenstadt schlängelte.
Regen ohne Folgen
Nachdem der Start um 14.11 Uhr noch trocken verlief, setzte eine halbe Stunde später dann doch der angekündigte Regen ein. Doch die Jecken auf den Wagen und am Straßenrand ließen sich die gute Laune nicht verderben. Schirme, die eigentlich zum Auffangen süßer Wurfwaren gedacht waren, wurden kurzfristig wieder für den eigentlichen Zweck genutzt.
Nach rund einer halben Stunde hatte Petrus ein Einsehen und schloss die nassen Himmelspforten wieder, sodass die Regenschirme wieder zum Süßwaren-Sammeln genutzt werden konnten.
Nach gut zwei Stunden war der Umzug vorbei und viele Familien traten – oftmals mit prall gefüllten Taschen voller Süßwaren – den Heimweg an. Viele Jugendliche und etliche ältere Semester feiern jetzt noch in den Kneipen oder bei den offiziellen Partys weiter.

Viele Bilder des Umzugs finden Sie in unseren Galerien. Hier geht die gute Laune weiter.






















