Schulumfeld-Verbesserung: Einbahnstraße und Platz für Elterntaxis

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Werne. Busverkehr, Elterntaxis, Durchgangsverkehr, Wendemanöver und dazu Fuß- und Radverkehr – die oft unübersichtlichen und teilweise gefährlichen Verkehrssituationen rund um Uhland- und Wiehagenschule sollen entschärft werden.

Unter dem Stichwort „Schulumfeldverbesserung“ legt die Verwaltung im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (UVK) am Mittwoch, 13. Mai 2026, verkehrslenkende Maßnahmen zum Beschluss vor, die für mehr Sicherheit rund um die beiden Werner Grundschulen sorgen sollen (17.30 Uhr, Stadthaus, EG, großer Sitzungsraum). Dass Handlungsbedarf besteht, hatte das Gremium bereits in der März-Sitzung diskutiert.

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Uhlandschule: Mehr Sicherheit dank Einbahnregelung

Eine zunehmende Zahl von Elterntaxis, die die stark frequentierte Uhlandschule mitten im Wohngebiet anfahren, führen immer wieder zu gefährlichen Situationen. Insbesondere die Bereiche rund um die Ecke Uhlandstraße, sowie der Bereich Wibbeltstraße/Ecke Wagenfeldstraße sind durch Rückstaus und eingeschränkte Sichtverhältnisse problematisch, was die Sicherheit der Schüler/innen gefährdet und es dem Busverkehr erschwert, zu passieren.

Künftig soll deshalb der Abschnitt der Wibbeltstraße zwischen den Einmündungen Uhlandstraße und Droste-Hülshoffstraße sowie der Wagenfeldstraße zu einer Einbahnstraße umgewidmet werden. Aus Richtung Wagenfeldstraße ist dann mit einer zeitlichen Begrenzung zwischen 7 und 17 Uhr die Durchfahrt verboten. Der Radverkehr bleibt in beiden Richtung frei. Aus Richtung Uhlandstraße kann die Wibbeltstraße weiterhin befahren werden. Anlieger dürfen auch in diese Richtung ausfahren, die Straße aber nicht zur Durchfahrt nutzen.

Auch die Wagenfeldstraße wird in Fahrtrichtung Selmer Straße zur Einbahnstraße, ebenfalls mit dem Zusatz Radfahrer frei und der genannten zeitlichen Begrenzung. Dadurch entfalle der Begegnungsverkehr in der ohnehin engen Straße, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Die hauptsächlich betroffenen Anlieger befinden sich im Bereich der Droste-Hülshoff-Straße. Sie werden beim Verlassen des Gebiets über die Wagenfeldstraße und die Jüngststraße umgeleitet. Einfahrende Anlieger können die Wibbeltstraße aus Richtung Cappenberger Straße nutzen oder über die Uhlandstraße anfahren. Durch die Einbahnstraßensituationen werden auch Durchgangsverkehre, die insbesondere im Schulumfeld zu vermeiden sind, gezielt umgeleitet.

Positive Effekte: Vermeidung von Gegenverkehr, Planbarkeit und ein besseres Durchkommen für den Busverkehr, mehr Platz für Radfahrer und eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs. Zu beachten sei aber auch, dass es damit Mehrverkehre in den umliegenden Straßen komme. Das Plus an Schulwegsicherheit rechtfertige indes die Maßnahmen. Die einmalig entstehenden Kosten liegen bei ca. 2.370 Euro (brutto).

Wiehagenschule: Elternhaltestelle bringen Entlastung

Das verkehrliche Umfeld an der Wiehagenschule mit ihrer Zufahrt an der schmalen Sackgasse am Weihbach soll durch zusätzliche Elternhaltestellen an der Straße Ostring entschärft werden.

Die Einfahrt in die Straße Weihbach soll für Elterntaxis unattraktiver gestaltet werden. Foto: Wagner
Die Einfahrt in die Straße Am Weihbach soll für Elterntaxis unattraktiver gestaltet werden. Foto: Wagner

Eine „Verkehrsnase“, sprich bauliche Verengung der Einfahrt Am Weihbach, soll die Einfahrt erschweren und damit unattraktiv machen. Das führe zu einer Verkehrsberuhigung vor dem Schultor. In der Breielstraße soll die Elternhaltestelle reaktiviert werden.

Positive Effekte: Durch die Verlagerung des Bring- und Holverkehrs an den Ostring und die Breielstraße wird der direkte Nahbereich der Schule entlastet. Die Reaktivierung und Erweiterung dieser Zonen ermöglicht es Eltern, ihre Kinder in sicherer Entfernung abzusetzen, sodass die letzte Meile eigenständig und sicher zu Fuß zurückgelegt werden kann (Förderung der eigenständigen Mobilität).

Die Straße am Weihbach unmittelbar vor dem Schultor leidet unter starkem Einfahr- und Wendeverkehr. Um die Sicherheit der Kinder im direkten Eingangsbereich zu gewährleisten, wird eine bauliche „Verkehrsnase“ durch kostengünstige Mittel (z. B. gelbe Warnbaken und Markierungen) errichtet. Diese reduziert die Fahrbahnbreite auf das notwendige Minimum und die Einfahrt wird für den allgemeinen Pkw-Verkehr optisch und physisch massiv erschwert (Sperrwirkung).

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