Werne. Der Krieg im Nahen Osten überraschte Andreas Büscher und Lebensgefährtin Doris Plicht kurz vor Urlaubsende in Dubai. Fast eine Woche harrten sie in einem Hotel aus und erlebten Raketenangriffe auf das Emirat hautnah. Jetzt ist das Paar zurück in Werne.
Am Freitagmorgen musste es schnell gehen. Der DJ aus Werne und seine Freundin saßen bereits auf gepackten Koffern, in einem Bulli ging es zum Flughafen. Sie checkten ein, der Flieger stand bereit. „Dann schreckten uns aber Raketenwarnungen auf. Wir haben uns in Sicherheit gebracht. Nach 20 Minuten gab es dann zum Glück Entwarnung“, schildert Büscher einen abermaligen Schreckmoment.
Schließlich startete das Flugzeug und verließ die gefährliche Zone. „Als wir Ägypten erreicht hatten, waren alle an Bord erleichtert. Die Normalität kehrte zurück, die Anspannung entwich“, berichtet der 59-Jährige. Am späten Abend in Frankfurt angekommen, entlud sich der Druck bei den Passagieren. „Eigentlich wird ja nach der Landung nicht mehr geklatscht. Diesmal war das anders. Alle waren froh, wieder auf deutschem Boden zu sein“, so Andreas Büscher weiter.
Mit „Tränen in den Augen“ wurde das Paar dann von Familienmitgliedern empfangen, zuhause in Werne waren dann alle zusammen gekommen, um die Rückkehr zu feiern.

„Jetzt müssen wir das Erlebte und die Angst, mitten in einem Krieg zu sein, erst einmal verarbeiten“, sagt Büscher. Er bedankt sich für die Unterstützung während der kritischen Tage aus der Heimat: „Jede WhatsApp-Nachricht war so wichtig für uns.“






















