Werne. Mit motivierten und talentierten Akteuren hat das Sparkassen-Straßenfestival wieder viele Menschen begeistert. An drei Tagen gab es dabei viele Gänsehautmomente und Vorführungen, die Besucherinnen und Besucher zum Staunen gebracht haben. Auch die Organisatoren ziehen ein positives Fazit.
Aus Kosten- und Sicherheitsgründen wurde der Radius der Auftrittsflächen im Stadtkern verkleinert, dazu fand am letzten Tag erstmals auch ein verkaufsoffener Sonntag statt. Änderungen, die aus Sicht von Lars Werkmeister, Geschäftsführer der Werne Marketing GmbH, durchaus positive Effekte hatten.
„Wir hatten an allen Tagen einen guten Zulauf. Besonders positiv ist der Sonntag aufgefallen. Letztlich haben wir die positiven Effekte gehabt, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Lars Werkmeister. Die intensiven Regenfälle am Freitag und Samstag haben aber auch Besucher gekostet. „Da hatten wir wirklich Pech, weil das an beiden Tagen quasi in der Prime-Time war.“
Durch die im Vorjahr erstmals durchgeführte Ausweitung auf drei Tage seien insgesamt mehr Interessierte gekommen. „Dadurch, dass sich die Zuströme jetzt mehr verteilen, ist es beispielsweise auf dem Marktplatz nicht mehr so proppenvoll, sodass mehr Menschen auch die Chance haben, die Shows zu sehen.“
Noch lieber hätte das Stadtmarketing für das Festival die ganze Innenstadt bespielt, doch in Zeiten knapper Kassen ist dies aktuell nicht möglich. „Die finanziellen Zwänge binden uns da die Hände“, so der Geschäftsführer der Werne Marketing GmbH, der hofft, dass das Festival 2027 wieder stattfinden kann.

Mit einigen der Auftretenden hat Werkmeister noch am Sonntag gesprochen, demnach seien deren Einnahmen per Hutgeld „in Ordnung“ gewesen.
Vereinzelt gab es Kritik daran, dass das mehrtägige Event zeitgleich mit dem Schützenfest in Stockum stattgefunden hat. Auch die 350. Auflage der Fußwallfahrt von Werne nach Werl ist am Wochenende durchgeführt worden. „Grundsätzlich ist es so, dass der Kalender im Werne immer recht voll ist, weil es eine große Anzahl von Veranstaltungen gibt. Es ist so nahezu unmöglich, dass es da keine Überschneidungen gibt“, erklärt Werkmeister.
Neben der teils unsicheren Wetterlage dürfte zudem der NRW-Tag in Münster, den von Freitag bis Sonntag mehrere hunderttausend Menschen besucht haben, einen noch größeren Zulauf des Straßenfestivals verhindert haben.





















