Werne. Wie gut, dass sich die Stadt als Veranstalter des großen Familienfestes auf dem Markt- und Kirchplatz nicht exakt daran hält, das beliebte Event am offiziellen Weltkindertag durchzuführen. Sonst wären vermutlich große Teile der Veranstaltung am Sonntag, 20. September, ins Wasser gefallen. Weil aber schon am Samstag gefeiert wurde, herrschte an jeder Ecke größte Zufriedenheit.
Gemeinsam mit dem Familiennetz Werne und zahlreichen Kooperationspartnern hat die Stadt Werne, genauer gesagt, dass Dezernat III (Jugend, Familie und Bildung / Jugendamt) wieder für echte Wohlfühl-Atmosphäre gesorgt, die nicht nur den vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
„Wir haben dieses Mal wirklich den zur Verfügung stehenden Platz gefühlt bis zum letzten Zentimeter ausgenutzt“, erklärte Jugendhilfeplanerin Anika Hartung. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – stolze 42 Angebote unterschiedlicher Institutionen erwarteten die Familien.
Was auch die Kooperationspartner des Familiennetzes sowie Familienzentren, Kitas, Grund- und Ganztagsschulen, Jugendzentren, Vereine und Verbände und weitere Initiativen und Einrichtungen freute, war die Tatsache, dass sich die Nachfrage der Besucherinnen und Besucher gut verteilte. An allen Ständen herrschte hohe Frequenz, die erst in der letzten Stunde ein wenig zurück ging.

Neben vielen bewährten Mitmach-Angeboten gab es auch Neuheiten zu entdecken. Erstmals präsentierte sich die Feuerwehr vor Ort und bot unter anderem Lösch-Übungen an. Der städtische Inklusionsbeauftragte Niklas Wilde hatte in Kooperation mit der Initiative SIT’N’SKATE mit einem Rollstuhl-Parcours ebenfalls ein neues Angebot initiiert.
„Das war in erster Linie ein Aufklärungsangebot. So haben die Teilnehmenden erfahren, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen und wie man sich darin bewegt. Da wir zehn Leih-Rollstühle in allen Größen dabei hatten, haben erfreulicherweise auch Erwachsene mitgemacht“, bilanzierte Niklas Wilde.

Bettina Stilter vom Familiennetz zeigte sich nach einem ereignisreichen Tag ebenfalls rundherum zufrieden. „Wir haben die Aufstellungen auf beiden Plätzen noch einmal neu vorgenommen. So ist es gelungen, die Laufstrecken noch besser zu gestalten und zudem bestimmte Themen näher zusammenzubringen.“
Auch Jugendamtsleiter Maik Rolefs zeigte sich von der Veranstaltung angetan und freute sich über die sehr gute Resonanz: „Das war ein voller Erfolg. Es ist wieder gelungen, ein niederschwelliges Angebot zu formulieren, an dem jeder teilnehmen konnte. Wir freuen uns, dass wir das regelmäßig in dieser Form auf die Beine stellen können.“
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