Werne. Geschichte ist nicht einfach nur Vergangenheit, sie wird erzählt. Wie funktioniert diese Erzählung? Und welche Themen gehören hier in Werne zu unserer Stadtgeschichte? Im April geht es in der Reihe „Geschichte erzählen“ im Stadtmuseum am Donnerstag, 9. April, 18.30 Uhr weiter.
Unter dem Titel „Berühmte Werner Frauenpersönlichkeiten im Laufe der Jahrhunderte“ nimmt die Historikerin Heidelore Fertig-Möller verschiedene historische Wernerinnen in den Blick.
Zum Vortrag
Von der Mätresse des Propstes von Cappenberg, der gleichzeitig Pfarrer von Werne war, Herzlieb Herzig im 16. Jahrhundert, über Alexandra Langenhorst, die dem Kapuzinerkloster einen wertvollen Kelch stiftete, die Ehrenbürgerin Antonie Jüngst, die Heimatdichterin Toni Schmedding-Elpers, die erste Ratsfrau im Werner Stadtrat Anna Beul bis zu Käthe Rittner, die auch im Zweiten Weltkrieg als „Engel der Gefangenen“ bezeichnet wurde und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt in Werne war, werden unterschiedliche wichtige Wernerinnen im Lauf der Jahrhunderte vorgestellt.
Heidelore Fertig-Möller ist ehemalige Museumsleiterin (1979-2015) und Vorsitzende des Fördervereins Stadtmuseum. Seit Jahrzehnten widmet sie sich in Vorträgen, Stadtführungen, Ausstellungen, Zeitungsartikeln und Büchern unterschiedlichsten Themen der Werner Stadtgeschichte.
Zur Vortragsreihe
Wie entstehen Stadtkultur und unser städtisches Selbstbild, unsere „Identität“ als Ort? Von wem wird unsere Stadtgeschichte erzählt? Mit diesen Fragen soll sich jeden Monat ein neuer Vortrag beschäftigen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum sowie die VHS Werne entgegen. Aber auch spontane Besucherinnen und Besucher sind willkommen.
Jeden Monat, jeweils am ersten oder zweiten Donnerstag des Monats, beleuchtet ein Vortrag unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichtsschreibung oder der Stadtgeschichte Wernes. Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der VHS Werne und dem Förderverein Stadtmuseum statt. Alle Termine sind im Online-Veranstaltungskalender der Stadt Werne und auf der Webpräsenz der VHS Werne einsehbar.






















