Werne. Der „Treff am Holtkamp“ bleibt auf Fördermittel und Spenden angewiesen. Im Jugendhilfeausschuss stellte die Jugendhilfeplanerin Anika Hartung am Dienstag (5. Mai 2026) das Projekt und den Finanzbedarf für 2026 vor.
Das Zukunftspaket „Treff am Holtkamp“ wird seit 2024 über Spenden und Fördermittel finanziert. Für dieses Jahr werden nach Angaben von Jugendamtsleiter Maik Rolefs mehr als 100.000 Euro benötigt. „40.000 Euro haben wir schon.“
Bei dem Projekt handele es sich nicht um eine kommunale Pflichtaufgabe, sondern um „ein Angebot, das eine wichtige soziale Funktion erfüllt“. Mit Blick auf die Haushaltslage sagte Rolefs, die dafür benötigten Mittel könnten nicht in den ordentlichen Haushalt eingepflegt werden.
Wie Anika Hartung ausführte, begann das Quartiersprojekt am Holtkamp im Jahr 2023. Der Treffpunkt wurde im Pfarrheim St. Johannes eingerichtet. Die Angebote wurden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickelt. Das Projekt erhielt zunächst Bundesmittel in Höhe von 133.500 Euro. Die Stadt Werne sei eine von 90 Kommunen bundesweit gewesen, die berücksichtigt worden seien.
Als Kooperationspartner konnte die Caritas gewonnen werden. Seit zwei Jahren ist der Treff außerdem Teil des städtischen Ferienprogramms KiJuFe. „Die Hilfe vor Ort kommt an“, sagte Hartung abschließend.
Der Ausschussvorsitzende Dirk Pohl wandte sich an Politiker, sachkundige Bürger und Zuhörer im Sitzungssaal: „Wir sind hier alle Multiplikatoren. Vielleicht schaffen wir es ja, Organisationen und Institutionen vor Ort anzusprechen, die etwas zu dieser Summe beitragen können.“






















