Werne/Stockum. Der Enforcement-Trailer, der auch 2026 wieder an verschiedenen Örtlichkeiten im Auftrag des Kreises Unna bei der Geschwindigkeitsüberwachung des Straßenverkehrs zum Einsatz kommt, hat jüngst wieder in Stockum Fahrzeuge im Foto festgehalten, die zu schnell unterwegs waren.
Bis Montag, 9. Februar, ist der vom Volksmund gern als Superblitzer bezeichnete Anhänger an der Werner Straße gegenüber der Einfahrt zur Kirchstraße positioniert gewesen. Das Ergebnis spricht dafür, dass der regelmäßige Einsatz positive Folgen hat.
Der Enforcement-Trailer ist insgesamt zum vierten Mal für rund eine Woche an der Stelle unweit der Bushaltestelle „Ehrenmal“ eingesetzt worden. Grund der Messungen ist, dass an dieser Stelle ein Abschnitt mit überdurchschnittlich häufigen Verstößen gegen die Geschwindigkeitsbeschränkung vorliegt. Diese beträgt an dieser Stelle 30 Stundenkilometer. Für viele Kinder der Kardinal-von-Galen-Schule ist der Bereich zudem ein Teil ihres Schulwegs.
Bei der ersten Überwachung des Verkehrs im Oktober 2024 wurden vor Ort binnen weniger Tage erschreckende 767 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Damals war der schnellste Verkehrsteilnehmer mit 66 km/h unterwegs. Im April 2025 kam der Superblitzer dann zurück nach Stockum. Damals wurden 674 Verstöße verzeichnet. Danach ging die Zahl der Raser merklich zurück, wie die Zahlen des Kreises belegen, die WERNEplus angefragt hat.
Im Oktober 2025 gab es in dem erfassten Bereich noch 341 Verstöße. Bei der nun durchgeführten und am Montag beendeten Geschwindigkeitsüberwachung hat der Enforcement-Trailer insgesamt 235 Fahrzeuge erfasst, die zu schnell unterwegs waren.
„Die kontinuierlich rückläufigen Fallzahlen belegen, dass der Einsatz des Enforcement-Trailers eine nachhaltige verkehrserzieherische Wirkung zeigt und zur Reduzierung der Geschwindigkeitsüberschreitungen beiträgt“, bilanziert die Presseabteilung des Kreises.






















