Elternmesse ermöglicht endlich wieder direkte Begegnungen

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Werne. Nach Auszeit wegen der Pandemie ist der vom Familiennetz Werne organisierten Elternmesse ein gelungener Neustart geglückt. Erstmals waren Mütter und Väter und die, die es noch werden (möchten), zum neuen Standort an der Straße Am Neutor eingeladen.

Vor allen Dingen gleich zum Start der Veranstaltung seien junge Familien geradezu auf die Messe geströmt, so Bettina Stilter vom Familiennetz. Infos gab es unter anderem zu Themen wie Kindergeld, Geburtshilfe, Familienbildung bis hin zur Hebammenvorsorge.

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„In den vergangenen drei Jahren ging es darum, sich möglichst nicht zu begegnen. Das ist jetzt wieder anders, deshalb haben wir den Markt-Charakter gewählt, sodass die Angebote und Maßnahmen, die es gibt, von den Interessierten gleich mit einem Gesicht verbunden werden“, erklärte Jugendamtsleiter Maik Rolefs zur Anordnung der Stände.

Im Rahmen der Messe erfolgte zudem der offizielle Ausgabestart des neu konzipierten Baby-Begrüßungstaschen „Kid-Bag“, welche die Stadt an Eltern mit Neugeborenen verschenkt. Gebündelte Infos verspricht zudem die neue FamilienApp, deren Bedienung ebenfalls ein Thema der Messe war.

Stoffwindeln zum Anfassen

Nachdem die Stadt Werne jüngst Haushaltsmittel für die Anschaffung von Stoffwindeln bereitgestellt hat, konnten sich interessierte Eltern direkt vor Ort von den Vorzügen der ökologischen Windel-Variante überzeugen. Diese sollen dazu beitragen, das Müllaufkommen durch Einwegwindeln zu reduzieren. Gefördert wird die Anschaffung für Kinder bis zu einem Alter von 36 Monaten.

Großes Lob richtete Maik Rolefs nicht nur an die beteiligten Ausstellenden, sondern ebenso an das ehrenamtliche Team, das Messegäste mit Kuchen, Kaffee und anderen Getränken versorgte: „Das ist ein besonderes bürgerschaftliches Engagement, weil sie das nicht nur heute, sondern auch mehrfach innerhalb der Woche machen.“

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