Platzmangel am AFG: Neue Räume sind Thema im Schulausschuss

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Werne. Wenn der Ausschuss für Schule und Sport sich am 7. September zu seiner nächsten Sitzung trifft, geht es dabei unter anderem um die (räumliche) Zukunft des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG).

„Wir mussten einige Kinder ablehnen, sonst wären wir bald fünfzügig. Dann wird es sportlich“, erklärte Schulleiter Marcel Damberg schon bei der Sitzung im März – verbunden mit dem Appell an die Stadt, sich um zusätzliche Räumlichkeiten zu kümmern.

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Die Übergänge an das Gymnasium haben sich sowohl aus Werner Grundschulen, als auch aus den umliegenden Kommunen erhöht. Um dem künftigen Bedarf gerecht werden zu können, ist ein Planungsinstrument, das Schülerzahlen prognostiziert und Handlungsempfehlungen aufzeigt, nötig. Erstellt wurde dieses im Auftrag der Stadt von der GEBIT Münster, der Gesellschaft für Beratung sozialer Innovation und Informationstechnologie.

Mehr Kurse und mehr Räume

Die Ergebnisse der Schülerzahlprognose werden von der GEBIT in der Schul- und Sportausschusssitzung vorgestellt. Beim Vergleich zur Prognose aus dem Jahr 2021 wird deutlich, dass die Zügigkeit der Schule sich prognostisch von einer Dreieinhalb-Zügigkeit in eine Vierzügigkeit erhöht hat. In der Sekundarstufe II wird von der GEBIT beispielsweise im Regelfall von 13 bis 15 parallelen Kursen ausgegangen, in der früheren Prognose von 2021 waren dies noch acht bis zwölf Kurse.

Derzeit verfügt das städtische Gymnasium über 22 Klassenräume. Zwei weitere sollen dazu kommen. Die GEBIT empfiehlt zudem, die Zahl der Kursräume für die Sekundarstufe II aufzustocken. Auch Büros, Differenzierungsräume und ein Lagerraum stehen unter anderem auf der Liste der nötigen Räume. Die Bilanz zeigt insgesamt einen Bedarf von insgesamt 18 Räumen mit einer benötigten Fläche von gut 800 Quadratmetern auf.

Das Raumprogramm als Grundlage für die Erweiterung des Anne-Frank-Gymnasiums soll bei der Sitzung beschlossen werden. Geschieht dies, wird die Verwaltung mit der Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die Umsetzung des Raumprogramms beauftragt, die aufzeigen soll, welche Räume im Bestand und welche in einem Anbau abgedeckt werden können.

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