AFG auf den Spuren Karls des Großen

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Werne. Ende Februar begaben sich 78 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) nach Aachen, um sich dort über Karl den Großen und seine Bedeutung für Europa zu informieren. Diese Fahrt ist nämlich ein Baustein im Rahmen der Projekte der Europaschule.

In Aachen angekommen, gab es für alle Gruppen eine anderthalbstündige Stadtführung, bei der sie nicht nur viel über die Geschichte der Stadt, die schon in der Römerzeit wegen ihrer warmen Thermalquellen sehr beliebt war, und über Karl den Großen erfuhren, sondern zwischendurch auch Printen probieren durften. Außerdem besichtigten die Jugendlichen in dem imposanten Rathaus den sogenannten Krönungssaal, in dem jährlich der Karlspreis an Personen verliehen wird, die sich besonders um die Einigung Europas verdient gemacht haben.

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Nächster Anlaufpunkt war der Dom, der zum Weltkulturerbe gehört und die AFGler mit seinen vielen wunderschönen Mosaiken sehr beeindruckt hat. Der Tag klangt mit einem abendlichen Spieleabend aus.

Jede Lerngruppe erhielt am nächsten Morgen eine Führung über den Campus der RWTH Aachen. Die junge Frau, die die Führung machte, studierte selbst Geographie an der Uni und erzählte den Schüler/innen viele interessante Details über die einzelnen Unigebäude, aber auch über das Studium allgemein. Da an der RWTH hauptsächlich ingenieurwissenschaftliche Studiengänge angeboten werden, gibt es hier einen klaren Männerüberhang, was man sogar im Straßenbild erkennen konnte. Immer wieder wurde während der Führung darauf verwiesen, welch guten Ruf die RWTH Aachen auch international hat, gilt sie doch als eine der wenigen deutschen Exzellenz-Universitäten.

Zwei Tage lang erkundeten die neunten Klassen des Anne-Frank-Gymnasiums die Karlsstadt Aachen.

Nach der interessanten Campusführung gab es noch ein Seminar, bei dem die Schüler VR Brillen aufsetzen durften und dadurch noch einige Orte Aachens virtuell kennenlernen konnten, so zum Beispiel eine Moschee und ein buddhistisches Zentrum, wodurch die Internationalität dieser deutschen Grenzstadt noch einmal unterstrichen wurde.

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