Werne. Ein starkes Zeichen für Solidarität und gesellschaftliches Engagement setzt das Christophorus-Gymnasium: Bereits zum vierten Mal in Folge hat die Schülervertretung (SV) in Zusammenarbeit mit der DKMS eine Typisierungsaktion organisiert.
Im Mittelpunkt der Aktion steht ein Ziel von großer gesellschaftlicher Bedeutung: die Registrierung potenzieller Stammzellspenderinnen und -spender, um Menschen mit Blutkrebs eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen.
Besonders die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe waren dazu aufgerufen, sich typisieren zu lassen. Viele von ihnen folgten diesem Aufruf – nicht zuletzt, weil die SV im Vorfeld umfassend über die Bedeutung und den Ablauf einer Stammzellspende informierte und so mögliche Unsicherheiten abbauen konnte.
Schon vier Stammzellenspenden aus dem Kreis der Registrierten
Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt haben sich im Laufe der vergangenen Jahre bereits über 180 Personen am Christophorus-Gymnasium registrieren lassen. Dass dieses Engagement tatsächlich Leben retten kann, zeigt sich auch an den bisherigen Erfolgen: Aus dem Kreis der Registrierten wurden bereits vier Personen als geeignete Spender identifiziert. Sie haben in der Folge Stammzellen gespendet und damit konkret dazu beigetragen, schwerkranken Menschen eine neue Perspektive zu schenken.
Diese Fälle machen deutlich, wie wichtig jede einzelne Typisierung ist – denn schon eine einzige Übereinstimmung kann entscheidend sein. Für dieses außergewöhnliche und nachhaltige Engagement wurde das Christophorus Gymnasium nun offiziell als DKMS-Schule ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt nicht nur die beeindruckenden Zahlen, sondern vor allem die Haltung, die hinter der Aktion steht. Gleichzeitig ist sie Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und auch in Zukunft möglichst viele Menschen zur Registrierung zu bewegen.






















