Werne. Vor rund vier Monaten ist symbolisch der Grundstein für den Erweiterungsbau der Wiehagenschule verlegt worden. Seitdem ist gegenüber dem Bestandsgebäude viel passiert. Die Kinder der Grundschule haben viel zu sehen, doch das Spielvergnügen in den Pausen ist dem Großteil der Kinder noch wichtiger.
Die Rohbauarbeiten am Neubau sind abgeschlossen. Aktuell laufen die Dachdeckerarbeiten mit der Abklebung der Bodenplatte und Dachflächen. Die Unterkonstruktion für die Lüftungstechnik auf dem Gebäudedach wird hergestellt.
Als Attraktion hat sich die XL-Baustelle am Pausenhof bei den Kindern mittlerweile schon ein wenig abgenutzt, erklärt Schulleiterin Nicola Buschkotte: „Das Interesse ist jetzt schon etwas begrenzt. Dennoch freuen sich die Kinder darauf, wenn alles einmal fertig ist und hier dann mehr Normalität eintreten kann.“
Der Neubau kostet Platz auf dem Schulhof, auch ein Klettergerüst musste aufgrund der Arbeiten temporär weichen. „Diese Klettermöglichkeit fehlt den Kindern schon. Aber wir haben darauf reagiert und mit Unterstützung des Fördervereins für jede Klasse neue Boxen mit Pausenspielzeug angeschafft“, sagt die Schulleiterin.

Als Alternative zum Kletterspaß gibt es nun unter anderem Seilspringen, Stelzenlauf oder Steckenpferde, die dafür sorgen, dass die Bewegung auf dem Schulhof nicht zu kurz kommt. Der Förderverein habe bei der Anschaffung darauf geachtet, dass es Spielsachen sind, die die Kinder gut auf kleineren Flächen nutzen können.
Fenster kommen in Kürze
„In der kommenden Woche beginnen die Einbauarbeiten der Fenster und Türen, worauf hin der Fassadenbauer dann mit der Unterkonstruktion der Fassade und der Außendämmung starten kann“, erklärt Marc Schröder vom Kommunalbetrieb Werne auf Anfrage zum aktuellen Baustand.

Wenn das Gebäude nach diesen Arbeiten dann „geschlossen“ ist, sollen die Arbeiten der technischen Gewerke wie Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär im Inneren beginnen. „Das wird aller Voraussicht nach Mitte oder Ende April sein“, so der Mitarbeiter des Kommunalbetriebs. Die Arbeiten liegen bisher weitestgehend im Bauzeitenplan.






















