Orkantief „Zoltan“ sorgt für mehrere Einsätze der Feuerwehr

Anzeige

Werne. Insgesamt arbeitete die Freiwillige Feuerwehr Werne bisher (Stand: 21.12.2023) sechs sturmbedingte Einsätze im Stadtgebiet ab. Vor allem der Löschzug Stockum hatte allerhand zu tun, musste viermal ausrücken.

In den Nachmittagsstunden wurde der Löschzug 1 Stadtmitte um 14.41 Uhr zum ersten sturmbedingten Einsatz alarmiert. Vor Ort war ein Baum auf einen Gehweg und Parkstreifen gefallen und streifte dabei einen parkenden Pkw. Da keine weitere Gefahr von dem Baum ausging, wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt und die Äste, die in den Verkehrsraum ragten, beseitigt.

- Advertisement -

Noch über Funk wurde der Löschzug 1 Stadtmitte von dem Einsatz an der Lünener Straße zu einem größeren Ast auf der Fahrbahn in die Lippestraße gerufen. Es lagen mehrere Äste auf der Fahrbahn, die von den Einsatzkräften von der Fahrbahn beseitigt worden sind.

In den Abendstunden wurde der Löschzug 3 Stockum um 17.39 Uhr in die Straße Nordbecker Damm in Werne Horst alarmiert. Der Baum wurde bereits durch einen Autofahrer beseitigt, sodass die Feuerwehr nicht mehr tätig werden musste. Doch in der Wesseler Riege, wo ein Baum auf der Fahrbahn liegen sollte, wartete schon der nächste Einsatz.

Die gemeldete Lage bestätigte sich vor Ort. Der Baum wurde mit der Kettensäge zerkleinert und anschließend von der Fahrbahn beseitigt. Abschließend wurde die Einsatzstelle mit dem Besen gereinigt.

Weiter ging es für die Stockumer Feuerwehrleute in den Nordbecker Damm nach Horst. Hier war ebenfalls ein Baum auf der Fahrbahn gestürzt. Auch hier wurde der Baum unter Einsatz der Kettensäge zerkleinert und von der Fahrbahn beseitigt. Die Fahrbahn wurde abschließend mit dem Besen gereinigt.

Zum dritten sturmbedingten Einsatz wurde der Löschzug Stockum um 20.09 Uhr in die Herberner Straße in Horst gerufen. Vor Ort war ein Baum auf das Dach eines Einfamilienhauses gestürzt.

Es ging von diesem Baum keine weitere Gefahr mehr aus, sodass der Gefahrenbereich abgesperrt worden ist und die Eigentümer mit der Beseitigung des Baumes beauftragt worden sind.

Zuvor hatten am Donnerstagmorgen und am Mittag noch zwei Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet, am Gersteinwerk und bei Amazon, ausgelöst. In beiden Fällen handelte es sich um einen Fehlalarm.

Kreisbrandmeister dankt Einsatzkräften

Kreisweit waren 68 sturmbedingte Einsätze zu verzeichnen. In den meisten Fällen handelte es sich um umgestürzte Bäume, abgebrochene Baumkronen und dickere Äste die Fahrbahnen blockierten und Gefahrenstellen darstellten. Durch die Feuerwehren aus dem Kreis Unna wurden alle Einsatzstellen zeitnah beseitigt. Neben Bäumen stürzten auch Bauzäune und Bekleidungscontainer um und ein Trampolin wurde von Zoltan weggeweht, berichtet die Kreis-Pressestelle.

„Leitstelle und Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten die sturmbedingten Einsätze professionell und zügig abarbeiten“, so der neue Kreisbrandmeister Martin Weber. „Der Grundschutz für mögliche weitere kritische Einsätze war sichergestellt. Großen Dank an alle Einsatzkräfte. Der Großteil von ihnen engagiert sich ehrenamtlich in seiner Freizeit in den freiwilligen Feuerwehren im Kreis.“

Weitere Artikel von Werne Plus

Grusel-Aktion begeistert: Schaurige Zeiten im Labyrinth aus Mais

Werne-Stockum. Das Maislabyrinth zwischen Werne und Hamm ist seit Jahren besonders bei vielen Familien als Attraktion beliebt. Zum Ende der Saison, wird das vier...

Entscheidung über AFG-Zukunft rückt näher – aber noch viele Fragen offen

Werne. Die Entscheidung über die Zukunft des Anne-Frank-Gymnasiums ist noch nicht gefallen, doch nach der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der verschiedenen Varianten liegen nun Zahlen auf dem...

Großes Kino beim Klavierkonzert der Musikfreunde Werne

Werne. Im Großen Konzertsolo von Franz Liszt führte Alexandra Kaptein noch einmal alles zusammen: glasklare Prägnanz, mit effektvoller Langsamkeit gepaarte Virtuosität, selbstbewusste Akkorde und...

„Turbo“ zündet an ehemaliger Post (noch) nicht – Baustart am Südring

Werne. "Es ist zum Kotzen. Wir haben auf kommunaler Ebene alles gemacht. Es liegt nicht an uns", sagte Ralf Bülte zum immer noch nicht...