Neue Statistik der Polizei: Weniger Verkehrsunfälle in Werne

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Werne/Kreis Unna. 2025 wurden 656.030 Verkehrsunfälle in NRW polizeilich erfasst. Der Kreis Unna vermeldete jüngst bei der Vorstellung der aktuellen Verkehrsunfallstatistik eine Gesamtunfallzahl von 2.916. Das sind 105 weniger als im Jahr davor.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist kreisweit dagegen auf 937 gestiegen. In Werne stellt sich die Gesamtsituation positiver dar.

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In der Lippestadt wurden in 2025 im Vergleich zu 2024 weniger Verkehrsunfälle verzeichnet. Die Zahl ging um 57 auf 247 Unfälle zurück. Zugleich sank die Zahl der Unfälle mit Personenschäden auf 90; 2024 waren es in Werne noch 105.

Zu einer insgesamt positiven Entwicklung in Werne trägt auch ein Rückgang der Verunglückten (-15 auf 109) bei. Alles andere als ein Kavaliersdelikt sind dagegen die immer wieder vorkommenden Unfallfluchten. In diesem Bereich ist die Aufklärungsquote in Werne leicht zurückgegangen. 25 Prozent der Fälle konnten in 2025 nicht aufgeklärt werden.

Wo es in Werne am häufigsten knallt, wird offiziell erst in einigen Tagen von der Unfallkommission des Kreises bekannt gegeben. Eine der bekanntesten Unfallhäufungsstellen in Werne war seit etlichen Jahren der kleine Kreisverkehr an Bahnhofstraße/Capeller Straße, inzwischen wieder zurückgebaut.

Zu den häufigsten Unfallursachen zählen weiterhin Vorfahrtsverstöße, Fehler beim Abbiegen sowie zu geringer Abstand. Nach E-Bikes sind verstärkt auch Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter immer wieder in Unfälle verwickelt.

Die Polizei kündigte bei der Bekanntgabe der Zahlen an, ihre strategische Verkehrsunfallbekämpfung noch weiter zu verstärken. Ein Ziel ist dabei die Verringerung der Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Neben Kontrollen – etwa bei Geschwindigkeit, Alkohol- oder Drogeneinfluss – setzt die Polizei weiterhin auf Prävention in verschiendenen Altersgruppen.

Im vergangenen Jahr verloren fünf Menschen im Verkehr ihr Leben. Ein tödlicher Unfall ereignete sich an der Zufahrt des Betriebshofes der VKU in Kamen. Foto: Volkmer

Im Kreisgebiet, zu dem statistisch Lünen nicht dazugerechnet wird, verloren im vergangenen Jahr fünf Menschen ihr Leben, drei mehr als im Vorjahr. Der letzte tödliche Unfall ereignete sich erst Mitte Dezember, als der Führer eines Linienbusses auf das Betriebsgelände der VKU in Kamen abbog und dabei den in gleicher Richtung neben ihm fahrenden 14-jährigen Fahrradfahrer übersah, der den Zusammenstoß nicht überlebte.

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