An(ge)dacht: Es gibt keine Zukunft …

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Werne. Es gibt keine Zukunft…. …. nein, denken sie jetzt nicht, dass dies ein Text über die Endzeitstimmung ist und ich sie mit all den Dingen, die uns das Leben im Moment schwer machen, in einer langen Aufreihung von „Fakten“ erinnern werde und hinterher dann noch der erhobene Zeigefinger sie zum Umdenken auffordert.

Das passiert sicherlich in ihrem Leben ohnehin schon und leider oft genug, dass selbst ernannte Fachleuten ihre Selbsterkenntnisse ihnen für allgemeine Wahrheiten verkaufen wollen. Das was ich sagen will ist etwas anderes. Je länger diese außergewöhnliche Zeit anhält, in der eine Schreckensmeldung nach der anderen uns den Gedanken an die Zukunft schwer werden lässt, umso mehr macht sich unser Kopf Gedanken um Dinge, die sonst wohl für uns ganz gewöhnlich gewesen wären. So sind die Dinge, die wir jetzt tun, doch die gleichen, die wir tagtäglich tun, wir geben ihnen heute nur eine ganz Bedeutung.

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Jetzt wäre doch die Zeit, um festzustellen, wie reich unser Leben ist und wie groß unsere Möglichkeiten sind. Unser Leben ist nur Gegenwart, wir können zwar für die Zukunft planen aber selbst das passiert in der Gegenwart, jetzt! Viel zu oft bleiben wir dann in der Planung und in Zukunftsgedanken stecken und manchmal werden wir auch von der Aussicht auf die Zukunft gelähmt. Dann überlegen wir vielleicht, ob alles noch einen Sinn macht und wenn ja, was denn wie Sinn macht und dann ist sie da, die immerwährende Spirale in der wir uns verlieren.

„Genieße deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.“ Das hat Albert Einstein einmal gesagt. Und ich füge hinzu: „Morgen ist heute schon gestern“. Wenn du dich treiben lässt und nicht selbst bestimmst was mit dir passiert, dann verpasst du die Gegenwart und eine Chance das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Du verpasst die Chance selbst die Richtung zu bestimmen, in die dein Leben sich entwickeln soll. Glauben wir nicht immer alles, was andere uns sagen wollen, die uns in eine bestimmte Richtung drängen wollen! Glauben wir an uns und das wir so, wie wir sind eine wichtige Rolle in dieser Welt spielen. Das alles gut wird, weil wir da sind und einen Beitrag leisten können.

„Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst (Josua 1:9).“

Ihr/ Euer Diakon Michael Reckmann, Ev. Kirchengemeinde Werne

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