Mittwoch, Januar 7, 2026

Ruhestand ruft: Krankenhaus-Seelsorgerin nahm Abschied

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Werne. Mit einem festlichen Gottesdienst in der gut gefüllten Kapelle verabschiedete sich in der vergangenen Woche Brunhilde Oestermann-Giersch aus dem St. Christophorus-Krankenhaus in Werne.

Fast acht Jahre war sie dort als Seelsorgerin tätig, begleitete Kranke und Sterbende und ihre Angehörigen, gestaltete Gottesdienste, bot Fortbildung und Einkehrtage für die Mitarbeitenden an und prägte in ihrer Art das Leben im Haus. Jetzt geht sie in den Ruhestand.

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Kollegen und Kolleginnen, Mitarbeitende, Freunde und Familie nahmen an ihrem Abschied teil und bedankten sich bei der Seelsorgerin für ihr Engagement und ihre vielfältigen Einsätze. „Du hast an viele Türen angeklopft und bist dabei den unterschiedlichsten Menschen begegnet!“ resümierten ihre Kollegen in der Seelsorge, Dr. Hermann Opgen-Rhein und Maria Thiemann. Dabei sei es immer wieder eine Herausforderung, die jeweiligen Situationen der Kranken in den Blick zu nehmen und sie achtsam zu begleiten.

Pfarrdechant Jürgen Schäfer hob den spirituellen Schöpfungsweg rund um den Krankenhaussee und die neu gestalteten Fenster der Kapelle heraus. Beides habe Oestermann-Giersch zusammen mit dem Benediktinerpater aus Meschede, Pater Abraham, initiiert.

Mario Bergmann, Pflegedirektor und Standortleiter, lobte das große Engagement der Seelsorgerin, die sich nicht nur für die Kranken, sondern auch für die Mitarbeitenden eingesetzt habe.

Mit einem Dank für sein seelsorgliches Wirken und Spenden der Sakramente wurde auch Pater Erich Britscho von den Arnsteiner Patres verabschiedet, der viele Jahre ebenfalls  im Krankenhaus tätig war.

Die Stelle der Seelsorgerin bleibt nur einen Monat vakant. Dann wird Isabell Schneider, Pastoralreferentin in Lünen, die Aufgabe ab Januar 2024 übernehmen. Sie wurde im Gottesdienst begrüßt und freut sich auf ihr neues Tätigkeitsfeld.

Nach der Feier in der Kapelle konnten die scheidende und die neue Seelsorgerin viele Hände beim Empfang schütteln und den persönlichen Dank der Gäste entgegennehmen.

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