Werne. Die Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2025 wird bei der Evangelischen Kirchengemeinde Werne in schlechter Erinnerung bleiben. Damals hatten Unbekannte Müllcontainer am Martin-Luther-Zentrum angezündet. Die Flammen breiteten sich aus und sorgen dafür, dass der Dachstuhl des großen Saals in Brand geraten ist.
In den zurückliegenden Monaten mussten sich Gruppen aus der Gemeinde, aber auch weitere Gruppierungen, die sich in der Einrichtung treffen, damit arrangieren, dass der größte Raum nicht zur Verfügung steht.
Dies habe bisher, mit Ausnahme der beiden ersten Wochen nach dem Feuer, ganz gut geklappt, schildert Pfarrer Alexander Meese. Zum einen gibt es in dem Gemeindehaus weitere Räumlichkeiten, dazu wurde das angebaute Foyer der benachbarten Kirche zum Gruppenraum umfunktioniert.
Unmittelbar vor dem Weihnachtsfest hat die Gemeinde die Zusage der Versicherung erhalten, die nun die Kosten für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen übernimmt. Wann die ersten Arbeiten beginnen, ist vom Wetter abhängig, denn während Schnee fällt, sind Dacharbeiten nicht möglich.
„Die müssen zuerst stattfinden, bevor es im Innenbereich weitergehen kann“, erklärt Alexander Meese. Bisher waren die nach dem Feuer undichten Stellen am Dach provisorisch repariert worden. Jetzt ist klar, dass der Bereich komplett erneuert werden muss. „Das ist in etwa das halbe Dach – inklusive der Dämmung. Genau wird man die Dimensionen erst sehen, wenn die Arbeiten laufen“, so der Pfarrer.

Nach Beendigung der Arbeiten auf dem Dach könnte es weitere vier bis sechs Wochen dauern, bis im Innenbereich wieder alles repariert und so gestaltet ist, sodass sich im großen Saal wieder Gruppen treffen können. Was die Sanierung kosten wird, ist der Gemeinde bisher noch nicht bekannt.
Die Hoffnung ist groß, dass das Martin-Luther-Zentrum im zweiten Quartal wieder im Normalzustand laufen könnte. Gelingt dies direkt Anfang April, wäre das dann gerade noch rechtzeitig vor den Osterfeierlichkeiten.






















