Entenrennen sorgt für fröhlichen Wandertag an der Horne

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Werne. Das zweite Entenrennen hat wieder einmal viele Menschen in Bewegung gebracht. Beim „Wandertag“ an der Horne sahen die Interessierten insgesamt vier Einzelrennen. Da es seit Wochen nicht ausgiebig geregnet hat, entwickelten sich spannende, aber zugleich recht langsame Rennen auf der etwa 800 Meter langen Strecke.

Wer am Samstag, 5. April, seine eigene Ente im Blick behalten wollte, musste sich aufgrund des gemächlichen Tempos auf dem Wasser nicht sputen, wohl aber schauen, wo es überhaupt eine Lücke zwischen den Menschenmassen gab, um überhaupt einen Blick auf den nassen Schauplatz zu erlangen.

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Den Auftakt legten wieder die Kindergärten hin, die fast alle Enten künstlerisch verziert hatten. Rennen der Schulen, für Vereine und Firmen sowie das Bürgerrennen folgten. Im Startbereich hinter der Feuerwache und in Zielnähe am Horne-Wehr gab es nicht nur Spielangebote, sondern auch Verpflegung für die von zahlreichen Familien besuchte Veranstaltung.

Im Vorjahr hatte die Kindertagesstätte St. Marien Horst die schnellsten Enten an den Start gebracht und war nach errechneter Punktezahl ganz vorn. Auch in diesem Jahr hatten wieder alle 57 Kinder und einige Geschwister Enten ins Rennen geschickt. „Es sind extra zwei Kreativ-Nachmittage eingeführt worden, an denen die Enten mit Eltern gestaltet wurden“, schilderte Elternratsvorsitzende Anne-Katharina Münchhalfen.

Die Sicht von den Brücken über die Horne war am Samstag besonders gefragt. Foto: Volkmer

Bente Kaup und Roland Nabakowski gehörten, neben vielen Kräften vom THW, zu denen, die dafür sorgten, dass die Enten in Bewegung blieben. „Wir waren eigentlich gekommen, um beim Einscannen der abgegebenen Enten zu helfen. Weil da kein Bedarf war, sollten wir dann bei den Streckenposten helfen“, schilderte das Stadtprinzenpaar der Session 2017/18.

Daraus wurden gleich bei mehreren der Rennen anstrengende Einsätze am Ufer. Mit Besen und anderen Hilfsmitteln ausgestattet, half das Paar dabei, Enten, die an Hindernissen hängen geblieben waren, wieder in die Strömung zu bringen. „Ich bin in meinem Leben noch nicht so lange durch Gestrüpp geklettert“, schilderte die Vorsitzende der KG Rot-Gold Werne nach erfolgreicher Erledigung der ungewohnten Aufgabe mit einem Augenzwinkern.

Teamwork: Mit allen Mitteln halfen auch Bente Kaup und Roland Nabakowski dabei, dass alle der 4000 Enten das Ziel erreichten. Foto: Volkmer

Veranstaltungsmanager Markus Schnatmann zog am frühen Abend ein erstes, positives Fazit: „Die Stimmung ist total positiv und alle sind gut drauf, was vielleicht auch am Wetter liegt.“  

Die Ergebnisse der einzelnen Rennen sind hier nachzulesen: https://my.raceresult.com/328143/results

Viele schöne Bilder des Entenrennens gibt´s wie gewohnt in unserer Galerie.

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