flözK genießt Wiedereröffnung im Clubraum mit Brit-Rock

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Werne. Drei Sommerkonzerte der Club Montreux-Reihe absolvierte der Kulturverein flöz K hintereinander draußen. Am vergangenen Freitag (01.10.2021) hieß es aber nun wieder Tür auf für eine Wiederöffnungsveranstaltung im eigenen Bühnenraum – mit geltenden Corona-Regeln und deutlich weniger Zuschauern.

Dennoch war es ein Auftakt nach Maß. „The Buggs“ aus Düsseldorf überzeugten auf der Bühne als Sextett mit bestens konzeptionierten Arrangments und einem hervorragend abgestimmten Instrumentarium, welches selbst ein Bläserduo beinhaltete, dass für eine runde Stilunterstreichung sorgte.  „Dad“

„ModRock-Soul-Britpop“, das ist der stilistisch zündelnde Cocktail, mit dem die smarten jungen Buggs das Publikum nach bereits nur den ersten zwei Songs in spürbare Begeisterung zu versetzen wussten. Gewollt erzeugte Erinnerungen an Bands wie Small Faces, Kinks, Style Council und The Jam mit Paul Weller konnten im Kollektiv schließlich nicht ausbleiben.

Obschon Sänger Karsten Dylan mit seiner jungen gekonnt eingesetzten Rockstimme streckenweise tatsächlich auch sehr an Mando Diao oder den Arctic Monkeys erinnerte. Dylan war eindeutig der Chef im Ring, aber alle Bandmitglieder verstanden es richtig gut, als Gesamtwerk den Begriff Band zu leben.

Auch Outfit bezogen ließen die Musiker sofort erkennen, in welche musikkulturelle Richtung der Ball rollen sollte: Coole, enggeschnittene Anzüge und eine sehr britisch angelehnte Gesamtgarderobe ließ das Publikum nicht schlecht staunen, als die Gruppe selbstbewusst und Aufmerksamkeit haschend die Bühne des flözK betrat. Ganz im Stil alter 60er-Zeiten.

Spätestens in der zweiten Hälfte war nicht nur der wohlverdiente Applaus nach jedem Song vom Publikum gespendet worden, sondern es gab zunehmend mehr Begeisterungsausrufe von vielen ergriffenen Gästen.

„Freunde und Bekannte spürten das flözK endlich wieder von innen, auch wenn alle ihre eingenommenen Steh- und Sitzplätze beibehielten. Wippen und Mitswingen konnte dennoch nicht vermieden werden, und es war auch gut so. Die Veranstaltung lief diszipliniert über die Bühne, aber man spürte dem Publikum spätestens in der zweiten Hälfte verbreitete Tanzlust an, was natürlich bei diesem Auftritt aus bekannten Gründen noch nicht ausgelebt werden konnte“, berichtete Organisator Roland Sperlich.

Nach einer zu kurzen Gesamtspielzeit von etwa knapp 80 Minuten und zwei bewegenden Zugaben als Bonus war allen klar, diese energiegeladene Musikshow soll unbedingt im nächsten Jahr noch einmal stattfinden. Der Veranstalter hat diesen Deal mit der Band nach dem Konzert schließlich direkt vereinbart.

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