Neuer Roman von Lydia Schmölzl spielt in Werne an der Lippe

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Werne. Für ihr Debüt in einem Publikumsverlag wählt Lydia Schmölzl ihren Heimatort als Setting. „Was nicht war, kann ja noch werden“ erscheint am 29. September und erzählt die Geschichte einer Frau, die nicht erwachsen werden will und einer Heimat, die mehr als ein Ort ist.

Bereits im Jahr 2018 ist Schmölzls erster Roman im ortsansässigen Ventura Verlag erschienen. Mit ihrem neuen Werk „Was nicht war, kann ja noch werden“ veröffentlicht die Autorin jetzt einen der Herbst-Spitzentitel im Ullstein Verlag. Bei der Wahl des Settings ist sie ihrem Heimartort, Werne an der Lippe, treu geblieben.

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Wie fühlt es sich an, wenn sich das Leben mit Anfang 30 plötzlich drastisch verändert? Nicht, weil man selbst der Initiator ist, sondern weil das Umfeld sich neuen Dingen zuwendet: Kinder, Hauskauf, Hochzeit. In ihrem Roman erzählt Schmölzl die Geschichte einer Frau, die vor dem Erwachsenwerden flieht, um sich noch einmal wie ihr jüngeres und wesentlich unbeschwerteres Ich zu fühlen.

Der Ort ihrer Flucht: Die alte Heimat zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Dementsprechend haben auch viele original Schauplätze Eingang in den Roman gefunden: vom Anne-Frank-Gymnasium über eine nicht näher benannte, aber durchaus identifizierbare, urige Kneipe bis hin zum Naturschutzgebiet im Bellingholz.

Lydia Schmölzl stammt aus Werne, hat dort auch die ersten 21 Jahre ihres Lebens nach eigenen Angaben gelebt, geliebt und gelacht. Foto: Romina Uhrlau

„Natürlich werde ich auch immer wieder gefragt, wie viel Autobiographisches in meinen Büchern steckt. Die Antwort ist ‚so wenig wie möglich, so viel wie nötig‘. Ich erzähle nicht mein Leben nach – das ist auch leider nicht spannend genug – aber ich lasse mich von Erlebtem und Gefühltem inspirieren. In diesem Fall wollte ich vor allem diese Sehnsucht nach Jugend und Heimat einfangen. Und diese ganz eigene Erfahrung, in einer Kleinstadt aufzuwachsen und sich nach der weiten Welt zu sehnen, nur um dann festzustellen, dass die Welt woanders eben auch einfach die Welt ist“, so die Autorin, die seit 2013 in Köln lebt.

„Was nicht war, kann ja noch werden“ erscheint am 29. September im Ullstein Taschenbuchverlag und ist bereits jetzt als Print, e-Book und Hörbuch vorbestellbar. Am 27. Oktober kommt die Autorin für eine Lesung in die lokale Buchhandlung Bücher Beckmann.

Tickets können vor Ort, telefonisch oder online unter info@buecher-beckmann.de vorbestellt werden.

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